Roosters: Blair Jones kommt für den erkrankten Smotherman an den Seilersee

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Die Iserlohn Roosters werden Jordan Smotherman durch die schwierige Zeit seiner Krankheit begleiten. Auch eine spätere Verpflichtung möchte Karsten Mende nicht ausschließen.

Es war für die Verantwortlichen der Iserlohn Roosters, ebenso wie für Stürmer Jordan Smotherman selbst, ein großer Schock, als die Ergebnisse der Routineuntersuchung vorlagen.

„Damit hatte keiner gerechnet. Das war die normale Untersuchung, bei der alle Spieler in der Deutschen Eishockey Liga auf ihre gesundheitliche Spielfähigkeit getestet werden. Anscheinend sind diese Tests umfangreicher als in anderen Ligen, so dass die Auffälligkeiten zum Glück entdeckt wurden“, sagt Manager Karsten Mende, der im Sinne des Neuzugangs keine Einzelheiten über die schwere Krankheit veröffentlicht.

Lizensierung in dieser Saison scheint allerdings eher unwahrscheinlich

Mit Smotherman bleiben die Roosters zwar weiter in Verbindung, eine Lizensierung in dieser Saison scheint allerdings eher unwahrscheinlich zu sein. „Man sollte niemals nie sagen, aber erst einmal schauen wir nach einem Ersatz. Für den Manager ist die aktuelle Situation alles andere als einfach. Einen Spieler mit den Qualitäten von Smotherman zum jetzigen Zeitpunkt zu bekommen, sei äußerst schwierig. Dennoch ist Mende fündig geworden zu sein, denn der Kanadier Blair Jones wird aus Nordamerika an den Seilersee wechseln. Der neue Angreifer stammt aus der Provinz Saskatchewan und unterzeichnete einen Vertrag bis zum Ende dieser Spielzeit.

Blair Jones kommt

Zuletzt stand Jones beim AHL-Club der Club der Charlotte Checkers unter Vertrag. „Mit über 470 AHL- und fast 140 NHL-Spielen ist Blair ein sehr erfahrener Spieler, der auf herausragendem Niveau gespielt und gescort hat. Wir sind sehr froh, einen solchen Spieler in unsere Mannschaft integrieren zu dürfen“, so Manager Karsten Mende.
Der 29 Jahre alte Jones begann seine Karriere als 17-Jähriger bei den Red Deer Devils in der kanadischen Juniorenliga WHL. Fünf Spielzeiten später endete seine Nachwuchszeit bei den Moose Jaw Warriors. Dank seiner hervorragenden Leistungen folgte 2005 der NHL-Draft durch die Tampa Bay Lightning, die ihm ein Jahr später sofort einen Profivertrag anboten. Bis 2011 gehörte Jones stets zum erweiterten NHL-Kader, pendelte zwischen NHL und AHL. Das war auch nach 2011 so, als er nach Calgary getraded wurde, später für die Philadelphia Flyers aufs Eis ging. Die vergangene Saison startete er bei den Utica Comets als Assistenzkapitän, bevor er sich den Charlotte Checkers anschloss. In diesem Sommer hatte Jones zahlreiche Angebote aus Europa, wollte aber in Nordamerika bleiben.
Jones ist Rechtsschütze, körperlich robust und kann auf der Centerposition oder Rechtaußen spielen. Der Kontakt soll über Ashton Rome, Troy Milam und Dylan Wruck entstanden sein. Letzterer hat mit dem möglichen Neuzugang sogar im Sommer trainiert. „Blair hat einen guten, harten Schuss, aber auch technische Qualitäten. All das hat uns dazu gebracht, sich intensiv mit ihm zu beschäftigen und ihn unter Vertrag zu nehmen“, so Trainer Jari Pasanen.

"Keine Wunderdinge erwarten"

Mende hofft, dass er Mitte der Woche Jones in Iserlohn begrüßen kann. Da auch Neuzugang Greg Rallo am Donnerstag in Iserlohn erwartet wird, ist der Manager ein wenig erleichtert über die positive Entwicklung in den letzten Tagen. Dennoch gibt er zu bedenken: „Beide werden möglicherweise ohne Training mit zum Turnier nach Bremerhaven fahren. Da darf man noch keine Wunderdinge erwarten.“ Am Freitag treffen die Roosters auf den Ligarivalen Krefeld. Am Samstag steht je nach Ausgang der Partie das Spiel um Platz drei oder das Finale auf dem Programm.
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