Roosters wollen am Wochenende weitere Punkte sammeln

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Stürmer Blaine Down erzielte am vergangenen Wochenende vier der fünf Iserlohner Tore. Foto: Günther

Endlich ist es geschafft! Die Iserlohn Roosters sind nun auch in der Saison angekommen. Nach fünf Niederlagen zum Saisonstart holten die Sauerländer am Sonntag den ersten Sieg in Krefeld. Am Wochenende wollen sie weitere Punkte sammeln.

Trainer Jari Pasanen war nach dem 2:4-Erfolg dementsprechend erleichtert. „Das war mit Abstand unsere beste Leistung der Saison, auch wenn wir noch weit davon entfernt sind, so zu spielen, wie wir uns das wünschen. Aber das ist heute egal.“
Zwar fiel auch ihm und Co-Trainer Jami Bartman nach dem ersten Dreier ein Stein vom Herzen, doch an sich selbst dachte der Finne nach Spielschluss nicht. „Besonders für die Jungs freut es mich. Das gibt uns Selbstvertrauen, und das haben sie sich auch durch viel Arbeit verdient.“

Blane Down erzielt drei von vier Treffern

Erstmals in dieser Saison wurden gegen die Pinguine Leidenschaft und Einsatzwille mit einer guten Struktur im Spiel gepaart. Dazu kam dann noch das nötige Glück, dass bei den Schüssen im ersten Drittel die Scheibe auch den Weg ins Tor fand. Dabei stach ein Mann heraus – Blane Down. Der Neuzugang erzielte drei der vier Iserlohner Treffer und war nach der Begegnung einfach nur glücklich. „Das war so wichtig. Toll, dass bei mir der Knoten geplatzt ist, aber viel wichtiger ist es, dass die Mannschaft endlich den ersten Sieg feiern durfte. Das gibt uns Auftrieb.“ Daneben erzielte auch Verteidiger Christopher Fischer seinen ersten Treffer in der DEL für die Blau-Weißen. Auch für ihn ist dies Balsam auf die Wunden der letzten Wochen, bei denen auch die Verteidiger durch zahlreiche Fehler im eigenen Drittel in der Kritik standen.

"Frage des Kampfes und des Willens"

Fest steht aber auch, dass in Krefeld ebenfalls wieder einige Probleme der Sauerländer deutlich wurden. „Wir haben das 35 Minuten gut gemacht und dann hat man gemerkt, dass wir platt waren. Ab da war es dann nur noch eine Frage des Kampfes und des Willens“, weiß Pasanen auch, dass die mangelnde Fitness einiger Spieler wohl auch noch in den nächsten Wochen ein Thema sein wird. Vielmehr geht es aber jetzt darum, auf der in Krefeld gezeigten Leistung aufzubauen. Es wurden wesentlich weniger Fehler als zuvor gemacht und das hängt auch damit zusammen, dass die Risikobereitschaft bei einigen Akteuren gesunken wurde und somit das Motto verfolgt wird: Safety first.
Gleiches galt am Sonntag für die vielen unnötigen und auch undisziplinierten Strafzeiten in den ersten fünf Partien. Am Sonntag waren es gerade mal zwei Strafen, die sich die Sauerländer gönnten. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. „Die Spieler müssen verstehen, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir von der Strafbank wegbleiben. Am Freitag haben wir gezeigt bekommen, was passiert, wenn ein unfittes Team auch noch viele dumme Strafen kassiert. Daraus haben alle hoffentlich gelernt.“ Jetzt heißt es aber erstmal einmal tief durchatmen, um dann schnell wieder hart an den Kleinigkeiten zu arbeiten, die es noch zu verbessern gilt.

Personelle Veränderungen

Am kommenden Wochenende wollen die Roosters dennoch auch gegen Augsburg am Freitag um 19.30 Uhr in eigener Halle und am Sonntag in Köln weiter punkten. Dabei wird es personell wieder einige Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben. Louie Caporusso hat sich gegen Krefeld eine Muskelverletzung zugezogen. Sein Einsatz ist eher unwahrscheinlich. Darüber hinaus fehlen weiterhin Blair Jones mit seiner Gesichtsverletzung und Marcel Kahle, der sich erst seit einigen Tagen wieder im Aufbautraining befindet. Im Tor wird dagegen erneut Mathias Lange gegen Augsburg beginnen.
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