CDU kritisiert Bürgermeisterin: Altkleider-Container verunstalten die Ortsbilder

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Kritik an der Aufstellung der Altkleider-Container in Kalkar und in den Ortschaften hat jetzt die CDU Kalkar geäußert.

Worum geht es? Hier die offizielle Pressemitteilung der CDU von Sprecher Korkut Berdi:

"Anfang des Jahres beschlossen die Kommunalpolitiker auf Antrag des Forums Kalkar das Aufstellen von Altkleider-Sammelcontainern in Kalkars Ortsteilen. Der Hauptausschuss bestimmte, dass die durch die Standgebühren generierten Einnahmen der Jugendarbeit in Kalkar zugutekommen sollen. Die Container wurden nun Ende Oktober aufgestellt.

Hierzu erklären David Kerkenhoff, Vorsitzender der CDU Kalkar sowie Irene Märker aus Appeldorn und Leo Kösters aus Wissel (beide CDU):

„Wir müssen die Umsetzung des Ratsbeschlusses durch Bürgermeisterin Britta Schulz scharf kritisieren. Der Beschluss ist gut, die Umsetzung miserabel.

Die Container sind aufgrund ihrer sehr auffälligen orangefarbenen Lackierung unübersehbar. Bei der Wahl der Standorte gab es für das ausführende Unternehmen leider keinerlei Einschränkungen durch die Verwaltung. Es liegt doch in der Natur der Sache, dass die Firma die Container da hinstellt, wo sie am auffälligsten sind. Die Bürgermeisterin hätte das definitiv beachten müssen! Die gewählten Standorte zerstören jetzt an vielen Stellen das einladende Erscheinungsbild unserer Ortschaften. So stehen die Container beispielsweise in Wissel und Grieth an zentralen Punkten des Ortes. In Appeldorn wurde der Container sogar zunächst in unmittelbarer Nähe zur Feuerwehreinfahrt platziert, vor dem Ehrenmal steht er jetzt auch nicht besser.“

Bei Britta Schulz stießen diverse Beschwerden in den letzten Wochen aber nur auf Desinteresse und taube Ohren: „Da ist nichts zu machen. Die Müllkalender mit Angabe der Containerstellplätze sind gedruckt. Das kommende Jahr bleibt alles so, wie es ist“.

Wir wollen und werden uns jedoch nicht damit abfinden, dass die Container zugunsten einer einzelnen Firma unsere Ortsbilder verunstalten. Kalender kann man neu drucken!
Früher war es Praxis, beispielsweise die Vorsitzenden von Vereinsrunden zu informieren und gemeinsame Lösungen zu finden – Stichwort: Bürgernähe. Wie man nun sieht, führen solche „Basta“-Aktionen zu schlechten Ergebnissen und Unzufriedenheit bei vielen Bürgern. Die Container sind hässlich und sie gehören an Standorte, an denen sie das Ortsbild nicht verunstalten!
Darüber hinaus gibt es noch überhaupt keinen Plan, in welcher Art und Weise die generierten Einnahmen der Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden können. Bürgermeisterin Schulz konnte uns bisher auch hierzu leider keine Antwort geben. Auch wurden die anderen Anbieter von Sammelcontainern links liegen gelassen. Die Malteser und das Rote Kreuz sammeln die Altkleider ebenfalls für einen guten und caritativen Zweck. Diese werden jetzt einem Verdrängungswettbewerb ausgesetzt."
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3 Kommentare
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Willi Heuvens aus Kalkar | 14.12.2016 | 08:35  
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Michael Ring aus Kalkar | 14.12.2016 | 09:43  
18.051
Willi Heuvens aus Kalkar | 14.12.2016 | 09:54  
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