GSW rüstet um auf LED

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Robert Stams und Jochen Baudrexl (hinten, v.l.), Geschäftsführer der GSW, haben gemeinsam mit (vorne, v.l.) Bönens Gemeindekämmerer Dirk Carbow, Kamens Bürgermeister Hermann Hupe und Bergkamens Stadtoberhaupt Robert Schäfer die Verträge.
Kamen: GSW |

Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) werden weiter für die Straßenbeleuchtung aller drei Städte verantwortlich sein und setzen dabei verstärkt auf LED-Leuchten.

„LEDs sind effizient, ökologisch und preiswerter als Glühbirnen“, bringt es GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl auf den Punkt. Bereits seit 2012 haben die GSW in Kamen, Bergkamen und Bönen bereits über 1700 Leuchtköpfe durch moderne LED-Köpfe ersetzt. Das sind etwa 20 Prozent aller Laternen. Zurzeit kostet die Beleuchtung in den drei Kommunen etwa 1,8 Millionen Euro. „Durch die LED-Lampen sparen wir insgesamt 120.000 Euro im Jahr“, so Baudrexl. Das sei umso wichtiger, da Energie immer teurer werde. Für das Anbringen der LEDs wird ein Adapter benötigt, der auf den bestehenden Mast aufgesetzt wird.

Die Kosten für notwendige Erneuerungen werden vollständig von den GSW übernommen. Das LED-Licht lässt sich zudem auch bei Bedarf dimmen. „Das Licht ist aber nicht dunkler, es hat nur eine etwas andere Farbe“, so GSW-Geschäftsführer Robert Stams. „Das Wohlfühlen der Bevölkerung soll bleiben“, sagt auch Kamens Bürgermeister Hermann Hupe.

Repariert werden ausgefallene Leuchten übrigens nicht immer sofort, sondern nach Bedarf. „Bei kritischen Stellen, wie etwa an Zebrastreifen, unternehmen wir natürlich sofort etwas“, so Stams.

Es wird zusätzliche Punkte geben, an denen LEDs montiert werden. „Dazu gehören Gewerbegebiete und neue Wohnsiedlungen“, so Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer. Die LEDs können allerdings nicht an allen Punkten eingesetzt werden. „Große Kreuzungen lassen sich damit schlecht ausleuchten“, erklärt Baudrexl. Dies könne sich aber bei der heutigen Entwicklung der Technik schnell ändern. „Vor fünf Jahren mussten wir davon ausgehen, dass LEDs noch nicht für uns geeignet sind, da sie zu teuer waren.“
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