Gegen das Vergessen: Novemberpogrom 1938 in Kleve

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Gedenkstätte ehemalige Synagoge an der Reitbahn
Kleve: Novemberpogrom 1938 in Kleve | Bereits vor 1933 war der Antisemitismus in Kleve weit verbreitet und nahm nach der NS- Machtübernahme weiter zu. Jüdische Geschäfte in Kleve wurden konsequent boykottiert, auch mit Unterstützung der evangelischen und katholischen Kirchenführung. Am Morgen des 10. Novembers zerrten Mitglieder des Klever SS-Sturms den Rabbiner, noch im Nachthemd, aus dem Haus und zündeten mit Benzinbrandsätzen die Klever Synagoge und Schule an. Die Gebäude wurden vollständig vernichtet und bereits einen Tag später wurden die Trümmer entfernt.

1933 wurden in Kleve noch 151 Menschen jüdischen Glaubens gezählt – 1943 keine.

Mehr dazu „Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum“ hier Kleve, von Klaus-Dieter Alicke:
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10 Kommentare
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Christoph Niersmann aus Hilden | 09.11.2017 | 10:07  
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Günter van Meegen aus Bedburg-Hau | 09.11.2017 | 11:38  
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Christoph Niersmann aus Hilden | 09.11.2017 | 16:21  
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Jan Kellendonk aus Bedburg-Hau | 09.11.2017 | 17:01  
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Günter van Meegen aus Bedburg-Hau | 09.11.2017 | 18:13  
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Christoph Niersmann aus Hilden | 09.11.2017 | 19:44  
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Günter van Meegen aus Bedburg-Hau | 09.11.2017 | 21:28  
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Christoph Niersmann aus Hilden | 09.11.2017 | 23:35  
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Günter van Meegen aus Bedburg-Hau | 10.11.2017 | 12:49  
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Christoph Niersmann aus Hilden | 11.11.2017 | 00:32  
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