Das ehemalige Krankenhaus in Kranenburg - nun endlich doch eine neue Bestimmung?

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Wen es tatsächlich war ist, was in der RP von Samstag steht, gibt es einen Investor für das ehemalige Krankenhaus. Die Verhandlungen sind weit fortgeschritten, aber der Unterschrift auf dem Kaufvertrag fehlt noch. Wenn dieser unterschrieben ist, will der Investor dem über hundertjährigen Gebäude ein neues Leben einblasen, und das Gesicht des ehemaligen Krankenhaus dabei erhalten. 1892 wurde es errichtet. Das Gebäude besitzt drei Fensterachsen, zwei Geschosse und ein Dachgeschoss. Es wurde mit einem Satteldach gedeckt. Bald nach der Fertigstellung bekam es einen Anbau mit einer Fensterachse, zwei Geschossen und einem Dachgeschoss mit Walmdach, wobei die bestehende Baumasse als Risalit hervorsprang. Noch später wurde das Gebäude mit einem Anbau mit drei Fensterachsen an der linken Seite weiter gegliedert.
Denkmalgeschützt sind die ältesten Teile des ehemaligen Krankenhaus. Diese will der Investor sparen. Hinter der neugotischen Frontfassade wird das Innere zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut. Weil das Treppenhaus auch denkmalgeschützt ist, soll es auch gespart bleiben.
Damit bleibt das wertfolle Ensemble Kirche, Pastorat, Küsterei und Krankenhaus auf dem Kirchplatz behalten!

Der umstrittene Neubau des Pfarrheims im Klostergarten ist vom Tisch. Dieses wird nun zwischen der ehemaligen Küsterei und dem ehemaligen Krankenhaus errichtet werden - 275 m². Dafür wird der linke Flügel des Krankenhauses abgerissen. Das ist kein architektonischer Verlust. Hoffentlich bleibt der kleine idyllische Park mit der Marienstatue vor diesem Flügel erhalten.
Architekten sollen einen Plan für dieses Pfarrheim entwerfen. Wenn es ein Geschoss hat, wird die Bodenfläche etwa 13 x 21 m groß sein. Darin werden drei bis vier Räume geschaffen, die mittels Schiebewände voneinander getrennt sind. Wenn diese geöffnet werden, entsteht ein großer Raum für Veranstaltungen. Sicherlich werden eine Küche und eine Toilettenabteilung eingebaut.

Es wird spannend, welches Gesicht die Architekten für das neue Pfarrhaus vor Augen haben. Hoffentlich berücksichtigen sie die dazugehörigen bestehenden Gebäude: die spätgotische Stifts- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul, das neugotische Krankenhaus, das Pastorat im Gutshofstil und die Küsterei im?Stil (asymmetrisch Fassadenaufgliederung mit segmentbogenförmige Fenstern, Sockel, Stüppke und Gesimsleiste, ein geschweiftes Walmdach – beliebt im Jugendstil).
Selbstverständlich soll das Pfarrheim modern sein. Auch moderne Bauten bekommen bei der Fassadenaufgliederung Bauteile und Dekorationen aus früheren Stilrichtungen. Bei einigen Häusern im Neubaugebiet mit den Blumenstraßennamen ist das geschehen.
Ich hoffe, dass das auch der Fall wird bei dem Entwurf des neuen Pfarrheims.
Als Illustration einige Bauteile und Dekorationen der bestehenden Bebauung. Ich wünsche den Architekten viel Erfolg bei ihrer Planung.
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