Bürgermeister kritisiert Kommunikation des Eisenbahnbundesamtes

Bürgermeister Frank Schneider kritisiert das aus eine Sicht erneut „bürgerunfreundliche“ Vorgehen im Rahmen der dritten Stufe des Lärmaktionsplans Schiene.
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Ein eindeutiger Beweis, dass sich die Kommunikationsfähigkeit des Eisenbahnbundesamtes (EBA) in den vergangenen zwei Jahren nicht zum Vorteil der Bürgerschaft verbessert habe, ist für Bürgermeister Frank Schneider das aus seiner Sicht erneut „bürgerunfreundliche“ Vorgehen im Rahmen der dritten Stufe des Lärmaktionsplans Schiene.

"Kommunikation ist eine Bringschuld"

"Denn wie schon bei der vorangegangenen Stufe im Frühling 2015 hielt es das EBA einmal mehr nicht für notwendig, das seit Ende Juni laufende Bürgerbeteiligungsverfahren auf eine Art und Weise öffentlich zu machen, die den Menschen, die es betreffen kann, leicht zugänglich ist." teilte die Stadt mit.
„Zwar weist das EBA auf seiner eigenen Internetseite auf die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung hin und mag auch andere einschlägige Fachportale mit der Information bedient haben. Kommunikation ist aber eigentlich eine Bringschuld der offiziellen Stellen, denn man kann meiner Meinung nach den Bürgerinnen und Bürgern nicht zumuten, sich ausschließlich in solchen, meist wenig bekannten Portalen kundig zu machen“, kritisiert der Bürgermeister wie schon 2015 das Vorgehen, das für seine Begriffe die Möglichkeit offen lässt, dass man beim EBA vielleicht ein Interesse daran haben könnte, dass sich möglichst wenige Menschen und Institutionen in das Beteiligungsverfahren einbringen.

Bürgermeister Frank Schneider weiterhin für mehr Lärmschutz

„Wir werden uns als Stadtverwaltung in diesem Verfahren jedenfalls weiterhin für mehr Lärmschutz auf den durch Langenfelder Stadtgebiet verlaufenden Schienenverkehrswegen einsetzen und rufen alle Langenfelderinnen und Langenfelder wie schon 2015 auf, sich ebenfalls aktiv und zahlreich in die Bürgerbeteiligung des Eisenbahnbundesamtes einzubringen“, so der Appell von Frank Schneider.

Bürgerbeteiligung noch bis zum 25. August

Die Möglichkeit dazu besteht noch bis Freitag, 25. August, unter der Internetadresse http://www.laermaktionsplanung-schiene.de

Autor:

Stefan Pollmanns aus Langenfeld (Rheinland)

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