Vorhang auf fürs 27. Kinofest Lünen

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Max Püschel, Kathrin Bessert, Mike Wiedemann, Dr. Anke Höwing und Stefanie Görtz (von links) stellten das Kinofest-Programm vor. (Foto: pra)
 
Heino Ferch spielt im Eröffnungsfilm den berühmten deutschen Regisseur Fritz Lang. (Foto: Verleih)

Wer immer noch glaubt, gute Filme kommen nur aus Hollywood, der war noch nie beim Kinofest Lünen! Denn dort werden seit mittlerweile 27 Jahren tolle deutsche Produktionen gezeigt, die beim Publikum ankommen.

Vom 10. bis 13. November ist es wieder soweit - Lünen feiert den deutschsprachigen Film. Das 4-tägige Event im Kino Cineworld präsentiert rund 60 aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme in allen Längen. In elf Wettbewerben werden Filmpreise im Wert von 35.300 Euro vergeben.

"Hart aber herzlich, Lünen"

Auch zahlreiche Gäste - Schauspieler ebenso wie Regisseure - haben sich angekündigt. Unter der Überschrift "Hart aber herzlich, Lünen" präsentiert sich das Festival in Anlehnung an den alten Spruch „Lünen ist die Härte“ in ganz neuem Erscheinungsbild, mit neuen Farben, neuem Design und neuem Trailer bzw. sogar zwei Trailern. "Wir haben uns ins nächste Jahrtausend gehoben", sagt Festivalleiter Mike Wiedemann schmunzelnd. Gemeinsam mit Kathrin Bessert hat er ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Neben Filmen aus der Region, den Lünen-Premieren, herausragenden Fernsehproduktionen und den Lünen-Extras wird erstmalig die Filmauswahl auf internationale Koproduktionen mit deutscher Beteiligung erweitert. Los geht es am 10. November mit der großen Hommage an das Kino - "Fritz Lang".

Mit "Fritz Lang" wird eröffnet

2017 feiert die UFA ihren 100. Geburtstag. Das Kinofest Lünen läutet das Jubiläumsjahr mit einem Film über Fritz Lang (Donnerstag, 10. November, 19 Uhr, Cineworld) ein, einen der größten Regisseure der Welt, und die Vorgeschichte seines legendären Films „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ – eine UFA-Produktion. Der Film mit Heino Ferch in der Titelrolle wurde zu weiten Teilen in Düsseldorf gedreht, die Altstadt der 1930er Jahre wurde für den Dreh wiederbelebt.

Nach der Eröffnungsgala wird es sozusagen ernst. Dann gehen zehn Filme ins Rennen um den Hauptpreis "Lüdia", darunter zwei Dokumentarfilme. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Entscheidung liegt beim Publikum. Ins Rennen gehen u.a. "Aloys", eine Geschichte über die Einsamkeit des modernen Menschen, der Psychothriller "Freddy Eddy" über einen bösen Zwillingsbruder, die Berliner Independent-Komödie "Hey Bunny", in deren Mittelpunkt der desillusionierte Ex-Hacker steht, der unfreiwillig zum Helden wird.

Für Kurzfilm-Freunde wird in den Kategorien "kurz" und "mittellang" auch viel geboten. Es warten die Preise "Erste Hilfe" und "Erster Gang" hoffen. Die Filmtitel sind vielversprechend: von den "Beschwerden eines Jünglings" über die "Schwimmstunde" bis "Am Ende der Wald", der bereits mit einem silbernen Studenten-Oscar gewürdigt wurde.

Tolle Kinder- und Jugendfilme

Natürlich darf auch die "Rakete" nicht fehlen, der Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm. Wer hier das kritische junge Publikum überzeugt, erhält 3.000 Euro. Unter den Filmen sind das Road-Movie "Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel", die deutsche-amerikanische Coming of Age-Geschichte "Morris aus Amerika" und "Doktor Proktors Zeitbadewanne". Die Filme der Rakete konkurrieren außerdem um den Schüler-Filmpreis 10+ (2.500 Euro).

Radio Heimat in der Abschlussgala

Zur großen Abschlussgala am Sonntag, 13. November, um 18 Uhr im Hilpert-Theater wird "Radio Heimat" gezeigt. Angelehnt an Kurzgeschichten des bekannten Autors Frank Goosen verwandelt Regisseur Matthias Kutschmann Goosens Kurzgeschichten in einen berührenden wie witzigen Coming of Age-Film. Zur Abschluss-Gala werden u.a. als Gäste Regisseur Matthias Kutschmann und die Schauspieler Ralf Richter und Peter Nottmeier erwartet.

Der Kartenvorverkauf für die 27. Auflage des Kinofests Lünen hat begonnen.
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