Stadtschulpflegschaft Lünen feiert 10. Geburtstag

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Lünen: Innenstadt | Die Stadtschulpflegschaft Lünen feiert am 19. April ihren 10. Geburtstag. Im Rahmen eines Infostandes am Pavillon auf dem alten Markt möchte die SSPL bereits einen Tag zuvor, am Samstag, 18. April, in der Zeit von 10:00 – 15:00 Uhr, mit Lüner Bürgerinnen und Bürgern, ehemaligen Mitgliedern der SSPL, Lehrerinnen und Lehrern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung ins Gespräch kommen und dieses Jubiläum feiern. Neben einem Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre wird es auch einige kleine Überraschungen geben.

Mangelnde Lehrerversorgung an Lüner Schulen

Als Dr. Karsten Karad auf Grund der mangelnden Lehrerversorgung an Lüner Schulen am 22.02.2005 alle Lüner Schulpflegschaftsvorsitzenden zu einem Treffen einlud, konnte man von der Erfolgsgeschichte der SSPL noch nichts ahnen. Seinem Aufruf folgten 32 Elternvertreter in die Geschwister-Scholl-Gesamtschule, wo dann über Sinn und Zweck einer Stadtschulpflegschaft diskutiert und abgestimmt wurde. Am 19. April 2005 kam es schließlich zur Gründungsversammlung der SSPL, aus deren Mitte Frank Sparka von der Elisabethschule als erster Vorsitzender der SSPL hervorging. War die erste Zeit noch organisatorischen Themen gewidmet, mauserte sich die SSPL im Laufe der Zeit immer mehr zu einer ernst zu nehmenden Interessenvertretung in Schulfragen.

Schulkonzept der SSPL

So hat unter anderem das Schulkonzept der SSPL große Beachtung in der breiten Öffentlichkeit aber auch innerhalb der Politik gefunden. Daraus resultierte dann auch, dass im September 2007 Norbert Kulozik als erster Vertreter der SSPL mit beratender Stimme in den Ausschuss für Bildung und Sport einzog. Den bisher größten Erfolg verbuchte die SSPL allerdings im Kampf um den Neubau einer Grundschule in Lünen-Süd. Durch Unterschriftenaktionen sowie vielen Gesprächen mit der Politik und Verwaltung hieß es am Ende: „Die Schule wird gebaut!“. Im Laufe der Jahre legte die SSPL immer wieder den Finger in offene Wunden. Ob im Bereich der Lehrerversorgung, der Schulbuchbeschaffung, der Reinigungssituation an Lüner Schulen oder bei der Fahrplanänderung der VKU bei den Schulbussen. Die SSPL war immer bemüht, die Interessen der Eltern von Lüner Schülerinnen und Schülern zu vertreten. Dass dabei nicht immer nur Erfolge verzeichnet werden konnten, zeigt der zuletzt geführte Kampf um die finanziellen Regularien bei der Schulbuchbeschaffung, die trotz Unterstützung des Schulministeriums bislang nicht geändert wurden. Die SSPL bleibt aber auch hier weiter am Ball und wird sich auch in Zukunft für die Belange der Eltern schulpflichtiger Kinder in dieser Stadt einsetzen. Im Vorfeld des Bürgermeisterwahlkampfes ist dafür unter anderem eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten im Sommer geplant.

www.sspl.de
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