Lüner Judoka trainierten mit Olympia- Medaillengewinner Andreas Tölzer

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Andreas Tölzer inmitten der Kindergruppe, zeigt den Judoka eine Wurftechnik (Foto: Verein)

Mit einem Bronzemedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielern trainieren die Lüner Judokas nicht jeden Tag. Doch die Tatsache, dass die beiden Vereine 1. JJJC Lünen und Lüner SV Judo bereits seit 50 Jahren Judo in Lünen anbieten, musste auch auf der Matte gebührend gewürdigt werden!

Auf diesem Anlass fand nun noch ein landesoffener Jubiläumslehrgang in der Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule statt. Als Referent konnte mit Olympia-Sieger Andreas Tölzer eine Größe des deutschen Judosports in Lünen begrüßt werden. Andreas Tölzer vom 1. JC Mönchengladbach hat als aktiver Judoka zahlreiche Erfolge erkämpfen können. Er mehrfacher Deutscher Meister, Europameister und Vize-Weltmeister. Als Krönung seiner Karriere gewann der Judoka der Gewichtsklasse +100 kg bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Bronzemedaille. 2014 beendete Tölzer seine aktive Karriere. Besondere Bekanntheit erlangte er durch den Tölzer-Umdreher, eine nach ihm benannte Bodentechnik, mit der er viele seiner Kämpfe für sich entscheiden konnte.

Auf dem Lehrgang nahm sich Tölzer viel Zeit für die Judoka, die nicht nur aus Lünen selbst kamen, um den Weltklasse-Sportler live zu erleben. Neben spielerischen Aufwärmübungen und der Rhythmisierung von Würfen stand natürlich eine Technik im Mittelpunkt: Der Tölzer-Umdreher wurde in allen Einzelheiten demonstriert und die Teilnehmer konnten sich selbst daran versuchen. Auch Variationsmöglichkeiten hatte Tölzer im Angebot und alle zeigten sich begeistert von der Vielschichtigkeit seiner Spezialtechnik.

Am Ende stand der 36-Jährige dann noch für Foto- und Autogrammwünsche zur Verfügung und zauberte damit so manchem Judoka ein Lächeln ins Gesicht. Schließlich trifft man nicht alle Tage einen Olympia-Medaillengewinner. Für die beiden Lüner Judovereine war der Lehrgang ein schöner Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres und eine Abwechslung zum Trainingsalltag. So sollen auch in Zukunft namhafte Referenten nach Lünen eingeladen werden, um den Judoka vielseitige Einblicke in den Sport und in verschiedene Trainingsmethoden zu geben.
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