Kirche trifft Kunst – Ein Feuerwerk der Karibik

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  Marl: Phillip.Nicolai-Haus |

Fröhliche Gesichter gab es im Philipp-Nicolai-Haus in Marl am Freitag, dem 4. März 2016 zum Ende der Veranstaltung „Piraten – Aufstieg und Niedergang der Freibeuter“ zum Anlass des Welt-Gebets-Tages, der dieses Jahr aus der Karibik ausgerichtet wurde. Bereits während der V denorankündigungen gab es eine große Resonanz, die sich auch in den vielen Besuchern wieder spiegelte. Die Stimmung war riesig, denn eine karibische Party war angesagt. Kirche trifft Kunst auf neuen Wegen, fernab des Mainstream.

Den Auftakt machte ein traditioneller Gottesdienst aus Kuba, der von den Initiatorinnen zum Teil verkleidet durchgeführt wurde. Im Anschluss daran gab es die erste Stimmungsprobe, als zu karibischer Musik traditionelle Tänze professionell live aufgeführt wurden. Entfacht wurde ein regelrechtes Feuerwerk in Musik und Farben und das Publikum klatschte begeistert im Takt.
Im Anschluss gab es die Ausstellungs-Eröffnung zur Geschichte der Piraten, in der der Künstler Heinz-Jürgen Klingenhagen aus Dorsten einen Dia-Vortrag zur Geschichte mit Illustrationen und Informationen für die Zuschauer im Saal sichtbar vorführte und mit Fallbeispielen und Anekdoten ergänzte. Ein Mitarbeiter der Einrichtung verkleidete sich zu diesem Anlass als Pirat und es entwickelten sich beim Referat Einlagen zwischen Referent und Pirat, die an ein improvisiertes Spontan-Theaterspiel erinnerten und vom Publikum mit Zwischen-Applaus honoriert wurden. Kirche wieder einmal anders – und auch die Vernissage ging hier neue Wege in der Ausdrucksform – Kunstausstellungen als Show-Event.
Dann krachte das nächste Feuerwerk in Form lateinamerikanischer Musik und Tanz – ein Genuss für jeden Karibik-Fan und das Publikum klatschte wieder begeisternd mit. Zum Schlussakkord und der Danksagung der Heimleiterin Kirsten Bielemeyer wurden die Akteure vom Publikum mit tosendem Beifall hofiert.
Zum Finale gab es beim Presse-Foto glückliche Gesichter – auch Erleichterung machte sich bei den Beteiligten breit, denn das Konzept wurde vom Publikum angenommen. Auch die Seekarten mit den farbenfrohen und detaillierten Schiffs-Motiven hielten der Beurteilung des Publikums stand. Zum Ausklang stand ein Buffet mit landesüblichen Snacks den Besuchern kostenfrei zu Verfügung.
Die Ausstellung ist wegen der großen Nachfrage auf unbestimmte Zeit öffentlich in der Einrichtung an allen sieben Tagen der Woche zu besichtigen. Hier sind stattliche Motive mit historischen Schiffen auf Seekarten zu sehen. Bei den Seekarten handelt es sich um Originale, welche in vorherigen Epochen auf den Kommandobrücken der betreffenden Schiffe gefahren wurden. Dazu gibt es auch kleinere Motive und Größen ebenfalls mit maritimen Akzenten. Bei den Grafiken auf den Original gefahrenen
Karten der „Premium-Serie“ präsentierte der Künstler hier eine neue kreative Ausdrucksform der Bilder. Interessenten benötigen zu Aufhängung der großformatigen Werke keine zusätzlichen Bilderrahmen, denn diese sind bereits originell als Rollbilder gefertigt. Geflochtene dezente Taue an Rundhölzern dienen oberhalb zur Aufhängung, unten gibt es ein weiteres Rundholz zur Aussteifung, ähnlich Rah und Schot - diese Optik erzeugt aus dem Bild ein Rahsegel auf einem Segelschiff. Falten und Gebrauchsspuren der Karten geben dem Segel ein rustikales und antikes Flair. Verstärkungen auf der Rückseite und eine kratzfeste transparente Fixierung frontseitig verleihen den Bildern Festigkeit. Ein Muss für alle Freunde der christlichen Seefahrt und der Meere. Ein Besuch ist absolut lohnenswert. Ein willkommener Anlass bietet auch eine Kombination des Ausstellungsbesuches mit anschließendem Spaziergang um den See am Marler Stern – denn im Marl begegnet dem Besucher überall Kunst.

Text zum Bild:
Die Initiatoren (v. l. n r.) Heinz-Jürgen Klingenhagen, Kirsten Bielemeyer, Peter Bärwolf und Ursula Gebus waren voll auf Karibik gestimmt und freuten sich über ein volles Haus.
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