Aloysiusschüler in Marl Drewer ziehen jetzt in die Scharounschule

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Mit selbstgemalten Plakaten zogen die Schülerinnen und Schüler der Aloysiusschule heute in die frisch sanierte Scharounschule ein. Auf den Plakaten brachten sie ihre Gefühle zum Abschied von ihrer ehemaligen Schule und ihre Vorfreude auf das neue Schulgebäude zum Ausdruck. (Foto: Marl)

Für 200 Schülerinnen und Schüler der Aloysiusschule begann der Unterricht nach den Osterferien heute mit einem besonderen Erlebnis: Sie liefen zu ihrer neuen Schule: der denkmalgeschützten und frisch sanierten Scharounschule.

Um 8 Uhr in der Früh machten sich die Grundschule vom Schulhof an der Paul-Schneider-Straße durch die Wohnsiedlungen auf den Weg zur Scharounschule in der Westfalenstraße. Dabei wurden sie musikalisch begleitet von Musikschulleiter Günter Braunschein und Lehrern der städtischen Musikschule. Die Musikschule ist bereits seit längerem in der Scharounschule heimisch und hieß die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern herzlich willkommen.

Ein Meisterwerk von Hans Scharoun


An der Scharounschule begrüßte Roswitha Schweinsberg, Leiterin der katholischen Grundschule, Schüler und Lehrer gemeinsam mit Schuldezernentin Dr. Barbara Duka, die allen viele Freude beim Lernen und Unterrichten in dem architektonisch einzigartigen Schulgebäude wünschte.
Die Scharounschule wurde von 1964 bis 1970 gebaut und gilt als Meisterwerk von Hans Scharoun, der vor allem als Architekt der Berliner Philharmonie bekannt wurde. Mit seiner Philosophie des „organischen Bauens“ wollte Scharoun für die Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Altersklassen baulich und gestalterisch optimale Lernorte gestalten. So bezogen die Aloysiusschüler heute denn auch keine gewöhnlichen Klassenräume, sondern “Schulwohnungen“, zu denen jeweils eine Garderobe, ein Gemeinschaftsraum und eine Terrasse für den Unterricht und Aufenthalt im Freien gehören.
Die Scharounschule war in den vergangenen Jahren mit finanzieller Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen für ca. zehn Millionen Euro von Grund auf und denkmalgerecht saniert worden.
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