Cannabis, Ecstasy, Speed, LSD, Kokain: Aber Hermann Wenning ordnet seine Sterne neu

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Er berichtet schonungslos über sein Leben: Hermann Wenning erzählt seine Geschichte vom Ex-Junkie, der im Gefängnis die Wende seines Lebens schaffte. 600 Hans-Böckler-Schüler sollen davon profitieren. (Foto: H. Heußner)
Marl: Hans-Böckler-Berufskolleg |

Er saß in drei Bundesländern in vier verschiedenen Gefängnissen ein. Insgesamt verbrachte er 30 Monate seines Lebens hinter Gittern. Hermann Wenning schrieb nicht gerade an einer Muster-Biographie, doch der Ex-Junkie erzählt, wie ein Mensch durch Willen und mit einem Ziel seine Sterne neu ordnen kann.

Die Hans-Böckler-Schüler dürfte diese Lebensgeschichte fesseln, die Wenning am 13. Februar gleich drei Mal anbietet, damit 600 Jugendliche einen Einblick in die Wirren und selbstgemachten Wunder seiner Welt bekommen. Die hat er in dem beeindruckenden Buch „Lauf zurück ins Leben“ eingefangen.

Mit seiner Drogensucht fing es an, mit der dazugehörigen Beschaffungskriminalität schloss sich der Teufelskreis. Ob Alkohol, Cannabis, Ecstasy, Speed, LSD, Kokain und auch Heroin, alles konsumierte Hermann Wenning hemmungslos. Sein letzter Gefängnisaufenthalt brachte jedoch die Wende: Der Suchtkranke Wenning begann mit dem Laufen. Und das gab seinem Leben die Wende.

Ex-Junkie Hermann Wenning erzählt Böckler-Schülern seine Lebensgeschichte


Durch den Sport und eine Langzeittherapie ist er heute völlig clean und trocken. Er fand einen festen Arbeitsplatz als Angestellter im öffentlichen Dienst, ist längst begeisterter Marathonläufer und steht wieder fest im Leben. Das dramatisch fesselnde Buch schreibt genau diese Geschichte. Mit „Lauf zurück ins Leben“ hält er bundesweit jährlich über 40 Lesungen und Vorträge. Seine Motivation ist die Suchtprävention, die Aufklärung von Jugendlichen vor dem leichtsinnigen Umgang mit legalen und illegalen Drogen.

Ex-Junkie will aufklären und betreibt Suchtprävention


Besonders möchte er die Jugendlichen vor dem sogenannten „Komasaufen“ warnen. Alleine im letzen Jahr wurden 26.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus eingeliefert.
Aber auch in Suchtkliniken, Obdachlosenheimen und Gefängnissen hält er Vorträge. Hier will er Menschen, die sich in schweren Lebenskrisen befinden, aufbauen und zu einem Neustart bewegen.
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