Klimaschutzpreise an Schulen in Marl vergeben

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Freuten sich gemeinsam über das Preisgeld: Schülerinnen und Schüler der Bartholomäusschule zusammen mit Marina Sinoplu (Sozialarbeiterin an der Grundschule Sickingmühle, 1.v.l.), Nina Lengwenus (OGS-Leiterin der Grundschule Sickingmühle, 2.v.l.), Barbara Klüsener (Schulleiterin der Käthe-Kollwitz-Schule, 3.v.l.), Kommunalbetreuerin Maria Allnoch (4.v.l.), Petra Grenzheuser (Schulleiterin der Bartholomäusschule, 1.v.r.) (Foto: Marl)

Im Foyer der Bartholomäusschule wurden die Preise in Höhe von einmal 2.000 und zweimal 1.500 Euro an die drei Preisträger vergeben. Wir bedanken uns bei den diesjährigen Preisträgern des Klimaschutzpreises. Mit den Projekten fügt sich ein kleines Puzzleteil zum nächsten, so wie es auf unseren Urkunden symbolisch dargestellt ist. Wir kommen auf diese Weise dem großen Bild des Klima- und Umweltschutzes, an dem wir alle im Beruf und in der Freizeit arbeiten sollten, immer ein kleines Stück näher.

Müllvermeidung, Mülltrennung und Recycling

Die Bartholomäusschule erhielt den ersten Preis und damit ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro für ihr Projekt. Das Thema Abfall, also Müllvermeidung, Mülltrennung und Recycling, stand an der Schule im letzten Jahr im Mittelpunkt: In allen Räumen wurden entsprechende Abfallbehälter speziell für die Mülltrennung aufgestellt. Eltern, Hausmeister sowie das Reinigungspersonal machten ebenfalls mit. Zusätzlich sollten die Schülerinnen und Schüler in einem Kunstprojekt lernen, dass sie aus brauchbarem Müll wie Pappschachteln, Plastikbechern oder Zeitungen noch Dekorationen oder Spielelemente selbst herstellen können.

Wasser- und Energieverbrauch senken

Im Projekt der Käthe-Kollwitz-Schule beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr vorrangig mit der besseren Ressourcennutzung, der Abfallvermeidung sowie -trennung und errangen damit 1.500 Euro Preisgeld. Außerdem achteten sich auch darauf, dass der Wasser- und Energieverbrauch gesenkt wurden. Um diese Ziele zu erreichen, traf sich das schon bestehende Umweltteam regelmäßig, um Abläufe, Arbeitsschwerpunkte und die notwendigen Aktivitäten zu planen. Dabei zogen alle an einem Strang: Schüler, Eltern, Lehrer und die übrigen Mitarbeiter der Schule.

Energiespardetektive entwickelten Stromspartipps

In der Grundschule Sickingmühle achteten die Schülerinnen und Schüler nach der schon vorher erfolgreich eingeführten Mülltrennung im letzten Jahr vorrangig darauf, die Energie- und Wasserkosten zu reduzieren und erhielten für ihr Projekt ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Die Schülerinnen und Schüler der schon bestehenden Energiespardetektive-Gruppe maßen mit Hilfe des städtischen Klimamobils und verschiedenen Messgeräten den Wasser- und Energieverbrauch und entwickelten auf Basis dieser Messwerte Stromspartipps, die sie in der Schule sichtbar verteilten.
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