SARIA-Refood „Geruchseinwirkungen“ am Wochenende in Marl Frentrop

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Die Firma ReFood an der Rennbachstraße lässt am Wochenende das Wurzelholz ihres Biobeets auswechseln. Hierzu wird die Abluftanlage am Samstagmorgen abgeschaltet. Durch den Austausch des Materials kann es zu Geruchseinwirkungen kommen. Wegen des SARIA-Gestanks sind seit Jahresbeginn bis Mitte Mai mehr als 250 Beschwerden eingegangen.
SARIA verarbeitet direkt vor Alt-Marl täglich rund 300 Tonnen Blut, Knorpel, Fett, Knochen und andere geruchsintensive Stoffe.

Am kommenden Wochenende laufen am Standort an der Rennbachstraße Arbeiten zur Erneuerung des Wurzelholzes im Biofilter von ReFood. Es handelt sich dabei um den Abschnitt des Biofilters, bei dem das Filtermaterial im Zuge der Biobeeterweiterung im Herbst letzten Jahres nicht ausgetauscht worden ist. Dieser Teil des Biofilters reinigt ausschließlich die Abluft aus dem Produktionsbereich von ReFood und die Abluft der betriebseigenen Kläranlage.

Ausgeführt wird der Austausch des Wurzelholzes an zwei Tagen. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, die Arbeiten an einem Wochenende durchführen zu lassen, da samstags und sonntags planmäßig keine Einsammlung und Verarbeitung von Speiseresten und überlagerten Lebensmitteln am Standort erfolgen. Anders als unter der Woche haben wir so die Möglichkeit, die Geruchsbelastung für die Nachbarn so gering wie möglich zu halten“, erklärt Niederlassungsleiter Jan Gilsbach. Am Samstagmorgen, den 20. Juni 2015 wird zunächst die Abluftanlage abgeschaltet. Ab 6 Uhr nimmt die beauftragte Fachfirma ihre Arbeit auf, entnimmt das Altmaterial und reinigt das Becken des Biofilters. Am nächsten Tag erfolgt der Einbau von etwa 330 Kubikmetern Wurzelholz sowie der Abtransport des restlichen Altmaterials. Es kann bei dem Austauschvorgang zu Geruchseinwirkungen kommen.

Das Ende der Arbeiten sowie die Inbetriebnahme des Biofilters sind am späten Abend des Sonntags, eventuell am Montagvormittag zu erwarten. „Anders als bei technischen Filtern müssen sich bei einem Biofilter erst die notwendigen biologischen Umfeldbedingungen bilden, damit eine hundertprozentige Abluftreinigung erfolgt. Wir gehen davon aus, dass die Aktivität des Biofilters schnell gegeben sein wird“, so Gilsbach.
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