Standort der Günther-Eckerland-Realschule in Marl Hamm wird Hauptschule?

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Der Standort der Katholischen Hauptschule wird zum Schuljahr 2016/17 in das Stammgebäude der Günther-Eckerland-Realschule, Merkelheider Weg 21, 45772 Marl, verlagert. so ein Vorschlag der Stadtverwaltung.

Die Herrmann-Claudius-Schule wird zum Schuljahresende aufgelöst. Alle verbleibenden Schülerinnen und Schüler besuchen ab dem Schuljahr 2016/17 die Katholische Hauptschule.
Die Schüler der Günther-Eckerland-Realschule werden zum Schuljahr 2016/17 an den Standort der Ernst-Immel-Realschule verlagert.
Das jetzige Hauptschulgebäude an der Wiesenstraße einschließlich der Sporthalle hat einen sehr hohen Renovierungsstau und das Außengelände iist in einem insgesamt sehr schlechten Zustand. Außerdem bietet das Gebäude nur eine geringe Anzahl von Fachräumen mit zum Teil unzureichender Ausstattung, was eine ordnungsgemäße Beschulung erschwert.
Das Gebäude an der Günther-Eckerland-Realschule hingegen hat gepflegte Klassenräume, eine gute Ausstattung, genügend Fachräume und eine gut erhaltene Sporthalle. Die Kapazitäten im Stammgebäude entsprechen genau dem derzeitigen Bedarf der Hauptschule.

Seveso III Richtlinie

Das Stammgebäude der Günther-Eckerland-Realschule sollte erst komplett zur Vermarktung bzw. für eine anderweitige Nutzung frei gegeben werden. Geplant war, den bereits jetzt leerstehenden Anbau B zu einer Flüchtlingsunterkunft herzurichten und den nur noch durch den örtlichen Schützenverein in Teilen genutzten Block A (ehemaliger Standort der Hermann-Claudius-Schule) abzureißen und das freigeräumte Areal zur Wohnbebauung zur
Verfügung zu stellen.
Alle diesbezüglichen Überlegungen und Aktivitäten wurden durch die Umsetzung der Seveso III Richtlinie bis zum Vorliegen eines Gutachtens gestoppt. Zumindest bis zum Vorliegen des Gutachtens kann das Gebäude der Günther-Eckerland-Realschule nur zu Schulzwecken
genutzt werden. Erst danach kann eventuell eine Nutzungsänderung beantragt
werden.
Wird das Gebäude allerdings zum Schuljahresende frei gezogen und es erfolgt keine unmittelbare Folgennutzung, sind Vandalismusschäden binnen kürzester Zeit vorprogrammiert. Begünstigt wird dies zusätzlich durch die etwas abgelegene und uneinsehbare Lage des Schulgeländes.
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