Der Dortmunder Polizeipräsident gewinnt den Pannekopp-Orden 2015

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Pannekopp-Orden 2015 (Foto: Geierabend)

Zum Ende des Karnevals im Ruhrpott wird der Pannekopp-Orden verliehen. Herzlichen Glückwunsch, Gregor Lange. Der Dortmunder Polizeipräsident gewinnt den Pannekopp-Orden 2015. Entschieden darüber haben nicht einsam die paar Kabarettistinnen und Kabarettisten auf der Bühne. Entschieden hat ein Publikum, an 37 Abenden. Und zwar jeden Abend mit gefühlt 90-prozentiger Mehrheit. Die Geier finden es prima, dass durch Eure Entscheidung das Thema "Nazis in Dortmund" noch einmal landesweit verbreitet wird. Sat1, RTL und WDR werden in den Regionalmagazinen berichten. Andere haben das schon getan.

Die Würdigung der Geier und die Begründung

Der Dortmunder Polizeipräsident als Hingucker.


Oft hat man der Dortmunder Polizei vorgeworfen, sie schaue bei den Nazis nicht hin. Dann kam der 25. Mai 2014. Kommunalwahl. Die Rechte, SS-Siggi, zieht in den Stadtrat ein. Als am Wahlabend Nazis das Rathaus stürmen wollen, stellen engagierte Bürger sich ihnen entgegen. Jetzt greift die Taktik des neuen Polizei­chefs Gregor Lange. Er geht vor gegen die Bürger. Was die als Zivilcourage ausgeben, ist für ihn Nötigung, Gewaltbereitschaft, Alkoholkonsum.

Und während die Verfahren gegen 22 Nazis stockt, laufen die Ermittlungen gegen die 40 Demokraten erst mal weiter. Was ist dazu zu sagen? Die Vorwürfe gegen die Dortmunder Polizei, sie sei auf dem rechten Auge blind, sind böse und behindertenfeindlich. Die Polizei ist nicht auf dem rechten Auge blind. Sie hat nur ein Auge. Und wie willst Du mit einem Auge gleichzeitig nach rechts und nach links gucken? Auf einem Auge kann man nicht schielen. Immerhin hat die Polizei erstmals überhaupt irgendwas gesehen.


Deshalb der Sieger des Pannekopp-Ordens 2015:
Der Dortmunder Polizeipräsident als Hingucker.

Der Geieraband 2015

Rund 17.500 geiernde Zuschauer, 38 restlos aus­verkaufte Vorstellungen und eine Auslastung von 102 Prozent – mit diesen beeindruckenden Zahlen endete der alternative Ruhrpott-Karneval am Ascher­mittwoch. „Nach uns die Currywurst“ – hinter dem Titel steckte ein bissig-scharfer Mix aus Kabarett und Satire, Comedy und Nonsens, wie immer mit vielen Seitenhieben auf aktuelle Themen. Das Programm begeisterte nicht nur auf Zeche Zollern in Dortmund, sondern auch im Karnevalsprogramm des WDR.
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Hartmut Spichale aus Dortmund-City | 24.02.2015 | 02:41  
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