Verkaufsshop schließt: Ende einer Legende

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Marl war mal die Stadt der Chemie und Kohle, Chemie stimmt immer noch: Der Chemiepark ist der größte Arbeitgeber der Region. Doch zum Ende des Jahres ist Schluss mit Sachen "made in Marl", die auch Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller kaufen können.

Denn der Verkaufsshop des Chemieparks am Lipper Weg wird geschlossen. Aus wirtschaftlichen Gründen, wie der Industrieboss angekündigt hat. Hier gibt es (noch) Duschgel, Styropor und Mineralwasser, die aus dem Chemiepark stammen.
Obwohl ich selbst seit einer halben Ewigkeit nichts mehr "made in Marl" gekauft habe, erinnere ich mich gut an das Zeug, weil's gut war. Generationen von Familien im Vest haben Salben und Seifen verwendet, die von der "Buna" stammten, wie der Chemiepark früher hieß. Das Aus für den Verkaufsshop ist das Ende einer Legende.  Da fällt mir ein: Ich muss mal nachschauen, ob ich noch ein Bergmannshemd besitze. Dafür gab es nie einen Verkaufsshop, aber man hatte ja so seine Quellen...
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Monika Wübbe aus Datteln | 30.11.2017 | 16:02  
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