Unter Strom: Studenten tankten auf

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Van Gennep und seine Truppe haben ihr Ziel erreicht und großartige Erfahrungen gesammelt. Foto: privat

Zukunftsorientierte Studenten machten einen Trip mit dem Elektromobil zum E-Race nach Berlin und dabei einen Zwischenstop in Moers.

Das Elektromobil ist das Gefährt der Zukunft. So sieht es jedenfalls Mikki van Gennep, Ingenieurstudent an der Fontys Universität in Eindhoven in den Niederlanden. Um dessen Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen, nutzte er gemeinsam mit gut einem Dutzend Kommilitonen ein Projekt im Zuge des Studiums zu einem Trip zum E-Race nach Berlin. Auf der rund 700 Kilometer langen Tour von Helmond, nahe Venlo, nach Berlin nutzten die Studenten das auch in Deutschland immer dichter werdende Strom-Tankstellennetz und machten dabei auch einen Halt in Moers. „Das Laden an der Station der ENNI in der Uerdinger Straße funktionierte bestens“, freute sich der Teamälteste.
Mikki van Gennep und seine Studienkollegen entschieden sich im Rahmen ihres Studiums für das Nebenfach Elektromobilität. „Dem Elektromobil gehört die Zukunft, da passt das Thema ganz sicher zu einer interessanten und klugen Studienwahl“, so van Gennep.

"Keine Einschränkung für die Fortbewegung"

So erhielten er und seine Kollegen die Aufgabe, ein benzinbetriebenes Fahrzeug in ein Elektromobil umzubauen. Aus der Ursprungsidee, sich hier mit Studenten anderer Unis auszutauschen, entstand der Gedanke, die Fahrtauglichkeit des Eigenbaus zum E-Race nach Berlin unter Beweis zu stellen. „Wir wollten zeigen, dass Elektromobile keine Einschränkung für die Fortbewegung bedeuten“, sagte van Gennep. Auf der rund 700 Kilometer langen Strecke mussten die angehenden Ingenieure ihr Gefährt sechs Mal aufladen.
Seit Februar liefen die Vorbereitungen. „Das Projekt in die Tat umzusetzen, war für uns als Team ein großer Erfolg“, berichtet van Gennep. Er und seine Truppe haben ihre Ziel erreicht: die Fahrtauglichkeit bewiesen und zudem großes Aufsehen erregt. „Viele Menschen kamen begeistert auf uns zu und stellten Fragen zu unserem Projekt.“ Am Ziel angekommen durfte das Team „Aeris Electric Drive“ auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof, Veranstaltungsort des „e-Prix“, einen Stand aufbauen und die Rennstrecke entlang fahren. „Eine großartige Erfahrung, Teil eines solchen Events zu sein“, so van Gennep.
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