Wolfgang Hausmann: Ein Botschafter des guten Buches

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Wolfgang Hausmann (Foto Emons)

In seinem Berufsleben war er Versicherungskaufmann.Doch seine Leidenschaft gehörte stets der Literatur. "Eugen Roth, Joachim Ringelnatz, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Eva Strittmatter oder Sarah Kirsch haben uns auch heute noch viel zu sagen, selbst wenn sie schon lange nicht mehr unter den Lebenden weilen", findet Wolfgang Hausmann. Warum? "Sie haben es verstanden, elementare Dinge des Lebens in ganz wendigen Sätzen auf den Punkt zu bringen", sagt der Mülheimer Rezitator, der auch in diesem Jahr, etwa im Heißener Kulturzentrum Fünte, aber auch im Bismarckturm oder im Krug zur Heimaterde die alten und doch modernen Meister der pointierten Literatur an den Mann und die Frau bringen wird.

Wer seine Lesungen miterlebt, begreift sofort wie aktuell die modernen Klassiker aus seinem Bücherschrank sind, zu denen er auch Wilhelm Busch zählt, der eben weit mehr zu zeichnen und zu erzählen wusste, als Max und Moritz.

Görner und Steller haben ihn inspiriert

Die hohe Kunst des guten und musikalisch begleiteten Vorlesens, das im Kopf des Zuhörers ein Kino in gang setzt, hat Hausmann bereits in den 70er Jahren beim Altmeister Lutz Görner und später bei dessen "Zauberlehrling" Oliver Steller kennen, schätzen und beherrschen gelernt. Dem Engagement Wolfgang Hausmanns, etwa als dem langjährigen Spiritus Rector des Freundeskreises der Kultur und Musik in der Heimaterde, haben die Mülheimer Literaturfreunde viele anregende Abende mit Görner und Steller zu verdanken.

Jetzt startete Hausmann seine eigenen Literaturabende 2017 mit dem Münchener Lokaljournalisten und Schriftsteller Eugen Roth ("Ein Mensch"), der von 1895 bis 1976 gelebt und geschrieben hat.

Aha- und Wiederkennungseffekte sind auch für heutige und Zuhörer unvermeidlich. Zu Risiken, Nebenwirkungen und geistigem Mehrwert fragen sie Wolfgang Hausmann oder schauen Sie auf seine Internetseite www.wolfgang.hausmann-ruhr.deThomas Emons

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