Saarner Nikolausmarkt wird 40 Jahre alt

Gehören zum Organisationsteam des 40. Saarner Nikolausmarktes: Margit Schettler und Uwe Weißner. | Foto: RuhrText
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Der Saarner Nikolausmarkt wird am Dienstag 40 Jahre alt. 136 Stände sind in diesem Jahr zwischen 12 und 22 Uhr auf der Düsseldorfer Straße vertreten. Da der Wetterbericht beste Bedingungen verspricht, rechnen die Verantwortlichen der Wergemeinschaft Saarn (WGS) wieder mit großem Andrang und raten von einer Anreise mit dem PKW ab.


Angefangen hat alles 1976 mit dem Waffelbacken einiger Saarner Geschäftsleute. Die beiden Iniatorinnen Heide Kessler und Wilma Weißner wohnen noch heute im Dorf. Auch das klassische Nikolauskostüm, das seit drei Jahren von Hermann-Josef Hüßelbeck getragen wird, ist bereits 38 Jahre alt. Es stammt aus dem Fundus des Duisburger Theaters.

Über die Jahre hat sich der Nikolausmarkt zu einem festen Treffpunkt für viele Mülheimer und auch auswärtige Besucher entwickelt. „Zu einigen Leuten haben wir schon fast ein verwandtschaftliches Verhältnis, so oft waren sie schon mit einem Stand bei uns“, erzählt Margit Schettler, Geschäftsführerin der Werbegemeinschaft. „Einzeltäter“, die nur einmal dabei sind und nicht noch einmal wiederkommen, gebe es kaum. Die Werbegemeinschaft hat über die Jahre auch immer am 6. Dezember festgehalten und ist nicht – wie vielfach vorgeschlagen – auf einen Samstag gewechselt.

Seit einigen Jahrne liegt die Zahl der Stände konstant zwischen 130 und 140. Damit sind die Saarner bereits an einer Grenze angekommen, schließlich müssen sie ein scharfes Sicherheitskonzept beachten. „Das wird jedes Jahr überarbeitet“, erklärt Uwe Weißner, Mitglied im Organisationsteam. Unter dem Strich, sagt Margit Schettler, sei das Saarner Konzept aber stimmig.

Markleiter sind unersetzlich

Die Geschäftsführerin lobt ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Polizei, dem Ordnungsamt und dem Sicherheitspersonal. „Trotzdem läuft nichts ohne unsere ehrenamtlichen Marktleiter“, betont sie. 16 Frauen und Männer zeichnen im Vorfeld die Plätze ein, weisen den Standbetreibern ihre Orte zu und unterstützen Polizei und Ordnungsamt in Sachen Sicherheit. „Die sind teilweise bis 22 oder 23 Uhr auf der Straße und nehmen sich Urlaub dafür“, erzählt Schettler.

Der Tagesablauf ist immer gleich: Ab 9 Uhr beginnt der Aufbau, bis 10.30 Uhr soll alles stehen. Um 11 Uhr beginnt die Marktabnahme durch den Veranstalter, zudem fährt die Feuerwehr die Strecke einmal ab, um die nötige Breite für Notfälle zu gewährleisten.

Was ist in diesem Jahr neu? Die Anzahl der Wurst- und Glühweinstände wurden reduziert, damit beide Angebot nicht Überhand nehmen. Zudem werden am Klostermarkt kleine Inseln gebildet, um Gastronomie- und Handwerksstände voneinander zu trennen. Am Klostermarkt beginnt der Markt mit einem kulinarischen Angebot (unter anderem Flammkuchen, Burger und tunesische Spezialitäten), dann folgt eine Auswahl der besten Handwerksstände. „Wenn sich dieses Konzept bewährt, werden wir es in den nächsten Jahren ausweiten“, erklärt Schettler. Uwe Weißner fast das Angebot zusammen: „Wir haben wieder eine schöne Vielfalt, es wird jede Menge Selbstgemachtes angeboten. Wir hoffen, dass es allen gefällt.“

Busse fahren im 10-Minuten-Takt

Das große Problem bleibt die Parkplatzsituation. Die Veranstalter raten dringend von einer Anreise mit dem PKW ab. Die Busse der Mülheimer Verkehrsgesellschaft fahren im 10-Minuten-Takt nach Saarn. Der nächste Parkplatz befindet sich an der Stadthalle, auch von dort fahren Busse zum Nikolausmarkt. Zu den Stoßzeiten ab dem späteren Nachmittag fahren die Busse nicht bis zur Haltestelle „Alte Straße“, sondern weiter bis zu McDonalds an der Kölner Straße. Dadurch wird der Besucherstrom gleichmäßig von der Alten Straße und vom Klostermarkt gewährleistet.

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Foto: Joshua Belack
Autor:

Marcel Dronia aus Mülheim an der Ruhr

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