BAMH : „Verbrannte Erde im Hexbachtal“

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Das war ein Bachlauf
„Nachdem wir fast zwei Jahre auf die Abholung des durch den Sturm ELA verursachten Totholzes haben warten müssen, hat die beauftragte Firma nun „verbrannte Erde“ hinterlassen, “kritisierte der Dümptener Stadtverordnete des BAMH, Jochen Hartmann.
„Das Totholz wurde geschreddert und die Reste verstopfen jetzt den Hexbach. Bei einem Starkregen werden die Wege voraussichtlich überspült werden“, so der Ratsherr weiter.
Zudem sei mit schwerem Gerät gearbeitet worden, das in den Weg tiefe Furchen eingegraben habe.
Seinerzeit sei ihm mitgeteilt worden, daß das an einen privaten Unternehmer verkaufte Holz erst „bei Frost“ abgeholt werden könne, damit die Fahrzeuge nicht die Wege beschädigen. Angesichts der aktuellen Wetterlage, so Hartmann, sei das ein Witz.
Hartmann forderte in einer Mail an den Leiter des Umweltamtes, Dr. Zentgraf, diesen auf, unverzüglich den Bachlauf und den Weg wiederherzustellen und die Kosten dem privaten Unternehmer in Rechnung zu stellen.

Anlage: Mail an Dr. Zentgraf
Sehr geehrter Herr Dr. Zentgraf,
anbei einige Fotos, aus denen Sie den aktuellen Zustand des Hexbaches und des dazugehörigen Weges erkennen können. Nach fast zwei Jahren ist nunmehr von dem privaten Unternehmer das Totholz abgefahren bzw. geschreddert worden. Hinterlassen wurde verbrannte Erde. Der Bach ist in dem Teilbereich verstopft durch zurückgelassenes Totholz. Bei einem Starkregen kann es zu Überflutungen führen. Zudem wurde der Weg in Mitleidenschaft gezogen.
Sie hatten seinerzeit mitgeteilt, daß das Holz nur in einer Frostperiode abgeholt werden können, weil anderenfalls die Wege beschädigt werden würden.
Ich bitte Sie dafür Sorge zu tragen, daß der Bach wieder gängig gemacht und die Wegschäden beseitigt werden – natürlich auf Kosten des Verursachers.
Ihrer geschätzten Rückäußerung sehe ich entgegen.
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1 Kommentar
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Claudia Jacobs aus Mülheim an der Ruhr | 06.05.2016 | 16:17  
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