Kinderärztlicher Notdienst: Mülheimer Eltern dürfen nicht alleine gelassen werden

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„Die medizinische Notversorgung für Kinder droht zu einem Luxusobjekt für Familien mit eigenem PKW zu werden“, so drastisch äußert sich Rodion Bakum, sozialpolitischer Sprecher der Mülheimer SPD-Fraktion, zur geplanten Neuordnung der kinderärztlichen Notdienste. Die Kassenärztliche Vereinigung, als verantwortliche Körperschaft, plant unter anderem aus Kostengründen eine Bündelung des Versorgungsangebotes der Städte Essen, Mülheim und des Kreises Mettmann.

Bakum weiter: „Im Notfall könnte dies lange Wege für Mülheimer Eltern bedeuten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln beinahe unmöglich zu schaffen sind. Wir setzen uns daher bereits seit dem ersten Bekanntwerden der Pläne intensiv dafür ein, die Verlagerung des Notdienstes zu verhindern. Kooperationen über die Stadtgrenzen hinaus sind in vielen Bereichen eine gute Idee, allerdings ist die Gesundheit unserer Kinder zu wichtig, um mit einem Blick auf die Kosten Leistungen zu streichen.“
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Claudia Jacobs aus Mülheim an der Ruhr | 26.04.2016 | 10:18  
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