Mit dem E-Auto unterwegs

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Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Projektinitiator Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer (Foto: PR-Foto: Köhring/AK)

Im Rahmen der Mülheimer Klimawoche fiel am Mittwoch, 18. September der Startschuss für das CarSharing-Projekt „Ruhrauto“ mit Elektroautos in der „Stadt am Fluss“.

CarSharing mit E-Autos in Mülheim

Viele Städte im Ruhrgebiet engagieren sich für Klimaschutz. Grenzüberschreitend fehlen jedoch oftmals gemeinsame Projekte, „um die Klimaziele im Verbund zu erreichen“, sagte Dagmar Mühlenfeld in ihrer Begrüßungsansprache an der Ruhrpromenade am Historischen Rathaus.
Die Oberbürgermeisterin empfing zur Eröffnung das Team des CarSharing-Projekts RUHRAUTOe. Ein Pilotprojekt, welches in sechs Ruhrgebietsstädten an 25 Stationen umweltschonende Fahrzeuge zur Vermietung anbietet. In Mülheim kommen nun drei weitere Stationen hinzu.

Attraktives Angebot

Die Oberbürgermeisterin zeigte sich über das neue Angebot erfreut: „Individuelle Mobilität mit dem eigenen Auto wird laufend teurer und daher wird CarSharing immer attraktiver. Die Fixkosten können drastisch gesenkt werden, da die Autos immer nur dann bezahlt werden müssen, wenn sie auch aktiv genutzt werden“.

Optimierung des Mobilitätsnetzwerkes

Initiator des Projekts ist Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. Er bedankte sich vor allem für die „Unterstützung der Verantwortlichen der Stadt“ und betonte, man versuche die Elektromobilität nach vorne zu bringen, um gleichzeitig Umweltprobleme zu bekämpfen.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen deshalb die Ansätze elektrischer Antrieb, ressourcenschonendes CarSharing und eine direkte Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Insbesondere die Verknüpfung mit dem öffentlichen Nahverkehr soll zur Optimierung des Mobilitätsnetzwerks im Ruhrgebiet beitragen. Ziel ist es, für die Bürger individuelle und flexible Mobilitätsangebote zu schaffen.

Deutlicher Preisvorteil

Die Mietpreise variieren zwischen Stunden- und Tagespreisen. Hinzu kommt die Einteilung nach der Größe der Fahrzeuge in drei Angebotsklassen . Die „e-Miniklasse“ ist mit 1,95 Euro pro Stunde am günstigsten. Der Preis für einen gesamten Tag beträgt 24 Euro. Für 4,90 Euro pro Stunde sind die Autos der Klassen „RUHR e-Mini“ und „e-Komfortklasse“ erhältlich. Die Tagespreise betragen 45 Euro für die e-Mini-Klasse und 49 Euro für die Komfortklasse. Je nach Angebotsklasse ist zusätzlich eine Kilometerpauschale zwischen 5 und 20 Cent fällig.

Vorerst drei Mietstationen

In Mülheim werden die Fahrzeuge zunächst an den Standorten am Hauptbahnhof (DHL Packstation), am Forum (Kaiserstraße) und in Saarn (Düsseldorfer Straße) zur Verfügung stehen. Benutzen lassen sich die Autos mit einem elektronischen Ticket. Dieses ist ab Montag, 7. Oktober, im KundenCenter der Mülheimer Verkehrsgesellschaft, Löhberg 54, erhältlich.
Weitere Informationen sind online unter www.ruhrauto-e.de verfügbar.

Gewinnspiel

Drei unserer Leser haben die Möglichkeit, die Ruhrautos je einen Tag lang kostenlos zu fahren (frei Terminwahl). Wir verlosen die Nutzung von der e-Miniklasse (Renault Twizzy), des RUHR e-Mini (Smart ed oder Nissan Leaf), und der e-Komfortklasse (Opel Ampera) für je einen Tag inklusive Kilometergeld. Beim Opel Ampera ist die Kilometerzahl für diesen Tag auf 500 Kilometer beschränkt. Wenn Sie einmal E-Autos ausprobieren wollen udn das Leasing-System testen möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit dem Stichwort „Ruhrauto“ bis einschließlich Freitag, 4. Oktober, an redaktion@muelheimerwoche.de (bitte Adresse und Telefonnummer nicht vergessen). Drei Gewinner werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück
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1 Kommentar
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Bernhard Ternes aus Marl | 29.09.2013 | 08:54  
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