Polizei bei Stadtplanung einbinden

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„Wenn jetzt Kriminalität an der Ruhrpromenade beklagt wird, dann hat man bei der Planung versagt“, meint der fraktionslose Stadtverordnete Jochen Hartmann.

Hartmann ist der Auffassung, daß alle –jedenfalls aber größere – städtischen Planungen vor Beschlussfassung auch dem Polizeipräsidenten in Essen vorgelegt werden sollen, um mögliche „viktimogene Strukturen“ frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig bei der Planung berücksichtigen zu können.

Aufgrund ihrer Erfahrungen könne die Polizei sicherlich wertvolle Ratschläge geben, um „gefährliche Ecken“ gar nicht erst entstehen zu lassen. „Der polizeiliche Fachmann wird auf den ersten Blick bereits mögliche künftige Problembereiche erkennen können, die dem kriminologischen Laien gar nicht erst ins Bewußtsein gelangten, so Hartmann. Dabei könne es sich beispielsweise um Beleuchtungen, gärtnerische Gestaltungen oder sonstige bauliche Maßnahmen handeln. Eine frühzeitige Einbindung der Polizei, etwa des Vorbeugungskommissariats, werde sicherlich auch im Interesse der Polizei sein, denn auch hier gelte : Prävention sei besser als Reparatur.

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