StadtQuartier Schloßstraße „kündigt sich an“ - Verkehrsführung, Anlieferung und Parken während der Bauzeit

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v.l.: Ralf Schmitz (Bauinformation), Petra Hoffmann (Bauinformation) und Roland Jansen (Leiter der Verkehrs- und Straßenplanung Mülheim). Foto: PR-Foto Köhring/TR
 
StadtQuartier Schloßstraße. Verkehrsführung, Anlieferung und Parken während der Bauzeit am ehemaligen Kaufhof. (v.l.) Ralf Schmitz und Petra Hoffmann, Bauinformation in der Wertstadt und Roland Jansen, Abteilungsleitung Verkehrs- und Straßenplanung. Schollenstraße. Foto: Walter Schernstein

Durch die Projektgesellschaft StadtQuartier Schloßstraße GmbH wurde gemeinsam mit der Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB) ein Umnutzungskonzept für den seit nunmehr sechs Jahren leerstehenden Kaufhof entwickelt. Die Planung der Bauherren sieht einen Nutzungsmix aus Handel, Gastronomie, Hotel, Fitness, Pflege, Wohnen und Arbeiten vor.

Das neue Quartier wird durch den Bau einer Passage die Verbindung zwischen Stadthafen und der City herstellen. Das Ausschreibungsverfahren für den Abriss des Kaufhofs ist in vollem Gange, die Bauantragstellung ist in Vorbereitung.

Um Staus zu vermeiden und die Erreichbarkeit der Innenstadt sicherzustellen, schlägt die Verwaltung vor, den Bereich zwischen Schollenstraße und Ruhrstraße für den Durchgangsverkehr zu sperren. Die Erreichbarkeit der Innenstadt soll jederzeit sichergestellt bleiben. Wer in die Innenstadt will, soll möglichst direkt vorfahren können.
Beide Straßen werden unter Sackgassenregelung für Ziel- und Quellverkehre weiter zu befahren sein. Die Erschließung des Stadtpalais, des Stadthafens, des Kaufhofareals und des Rathauses bleibt somit gewährleistet.
Die Umleitungsverkehre werden über die Schloßbrücke, Bergstraße und Konrad-Adenauer-Brücke in die Innenstadt geführt.
Der Durchgangsverkehr wird heute schon durch die vorhandene stationäre Wegweisung über den Straßenzug Bergstraße / Konrad-Adenauer-Brücke um die Innenstadt herum geführt. Dieser Straßenzug ist im Rahmen von Ruhrbania bereits ausreichend dimensioniert und leistungsfähig ausgebaut worden. Somit stehen bereits heute für die anfallenden Umleitungsverkehre Alternativrouten mit ausreichenden Kapazitätsreserven zur Verfügung.
Die Verkehrsteilnehmer werden auf der westlichen Ruhrseite an der Mühlenbergkreuzung auf die Netzsperre in der Ruhr- und Schollenstraße hingewiesen und Durchfahrtsverkehre durch die Innenstadt Richtung Norden abgefangen.
Durchgangsverkehre aus südlicher Richtung werden am Knotenpunkt Ruhrstraße / Leineweberstraße, sowie aus nördlicher Richtung kommend am Knotenpunkt Friedrich-Ebert-Straße / Tourainer Ring / Konrad-Adenauer-Brücke abgefangen und über die Innenstadtumfahrung Bergstraße / Konrad-Adenauer-Brücke umgeleitet.
Des Weiteren werden im Kernbereich der Innenstadt Hinweistafeln an den Knotenpunkten Wallstraße / Friedrich-Ebert-Straße und Bahnstraße / Friedrich-Ebert-Straße aufgestellt.
Verkehrsteilnehmer mit dem Ziel Innenstadt erhalten an allen Knoten freie Einfahrt.
Die Umleitungen werden durch Anpassungen der stationären Wegweisung und des Parkleitsystems ergänzt.

Vorgesehen ist, mit den Arbeiten im Sommer 2016 zu beginnen. Die Erschließung der Baustelle wird über die Ruhrstraße erfolgen.
Die Einschränkungen im Bereich der Zentralhaltestelle, sowie entlang der „kleinen“ Schloßstraße werden während der gesamten Bauzeit so gering wie möglich gehalten. Der Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs in der Zentralhaltestelle ist gewährleistet.
Die umfangreichen Arbeiten im Zusammenhang mit dem Abriss des Bestandsgebäudes und der geplanten Neubauten erfordern jedoch großzügige Baustelleneinrichtungsflächen und erzeugen einen erheblichen Baustellenverkehr.
Der Straßenzug Ruhrstraße/Schollenstraße mit den beiden signalgeregelten Knotenpunkten Friedrich-Ebert-Straße / Schollenstraße / Wallstraße / Zentralhaltestelle und Ruhrstraße / Leineweberstraße befindet sich aktuell zu den täglichen Spitzenstunden, auf Grund des hohen Anteils an Durchgangsverkehr, bereits an der Kapazitätsgrenze. Aufgrund dieses Durchgangsverkehrs kann der eigentlich nur zur Erschließung der Innenstadt ausgebaute Straßenzug die im Zusammenhang mit der Reaktivierung des Kaufhof-Areals entstehenden Verkehre (hier vor allem zunächst die Baustellenverkehre) nicht aufnehmen. Es muss mit einer signifikanten Verschlechterung der Verkehrszustände gerechnet werden. Die Kapazitätsgrenze an den Knotenpunkten wird überschritten.
Bauablaufbedingt werden entlang des Baufeldes in der Ruhrstraße zirka 20 Stellplätze, sowie in der Schollenstraße 5 Stellplätze, 1 Behindertenstellplatz und der Taxistand (4 Taxen) entfallen. In Abstimmung mit der Baustelleneinrichtung und den noch zu Verfügung stehenden Verkehrsflächen sollen die entfallenden Stellplätze im direkten Umfeld der Ruhrpromenade (gegenüber dem Gesundheitshaus) kompensiert werden.
Für zusätzliche Beeinträchtigungen, die durch die Baumaßnahmen bedingt sind, wird in Zusammenarbeit mit den Bauträgern ein Kommunikationskonzept erarbeitet, mit dem die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen kommuniziert werden sollen.
Das Kommunikationskonzept wird Informationsveranstaltungen, Presseinformationen, Flyer zum Bauvorhaben und der Verkehrsführung und entsprechende Informationsplattformen und Links im Internet enthalten. Alle direkten Anlieger (Eigentümer und Mieter sowie Einzelhändler und Gastronomen) werden im Vorfeld über schriftliche Anliegerinformationen oder persönlich angesprochen und es wird während der gesamten Baumaßnahme einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort geben.

PM
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