„Ein geiles Spiel!“

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Die Blauen kämpften gegen den MSV um jeden Ball, hier v.l.n.r. Torschütze Niko Krause, Marvin Robert und Jonas Wessel.
Mülheim: Sportplatz Durch die Aue |

Nicht nur Borussia Dortmund kann in letzter Minute gewinnen, auch A-Junioren-Bundesligist MSV Duisburg nutzte im Vergleich „David gegen Goliath“ die Schlussphase. Die Mintarder lieferten den Zebras ein packendes Pokalmatch.

Als eine Viertelstunde vor Spielende Max Lüke mit einem wuchtigen 20 Metern Schuss den Duisburger Torhüter zur 2:1 Führung für die DJK überwand, stand die Mintarder Aue Kopf. Doch nicht immer geht so ein ungleiches Duell aus wie im alten Testament.
Alles fing mit einem Paukenschlag an, bereits in der dritten Minute überlupfte Niko Krause den MSV Keeper, leider ging der Ball wenige Zentimeter neben das Tor. Nichts war es mit der frühen Führung des Außenseiters.
Der Favorit ging durch einen abgefälschten Ball in Führung, doch Mintard hielt dagegen. Nils Kaltenpoth lief alleine auf den Keeper zu, auch ein Freistoß von Max Lüke konnte der gute Gästetorwart aus dem Winkel fischen. In der 37. Minute ist es dann aber so weit. Niko Krause traf die Latte, Jannis Grube reagierte schnell und schob den Ball zum Ausgleich über die Torlinie.
In der zweiten Hälfte ging das muntere Spiel weiter. Der MSV und auch die DJK übten sich im Auslassen guter Torchancen.

Doppelschlag

Dann traf Max Lüke, der früher selbst das Zebra-Trikot getragen hatte. Jetzt war Duisburg gereizt, drehte das Match mit einem Doppelschlag. Die Entscheidung? Nein, Niko Krause gewann ein Laufduell gegen zwei MSV-Spieler und stellte vier Minuten vor Spielende den 3:3 Ausgleich her.
Verlängerung? Nein, nur zwei Minuten später erzielt Duisburg das 4:3, legte mit dem Schlusspfiff das 5:3 nach.
Für das zahlreich erschienene Publikum und die Mannschaft um Trainer Dirk Kaltenpoth war dieses Spiel sicherlich ein Höhepunkt, selbst der Unparteiische Martin Ulankiewicz schnalzte mit der Zunge: „Ein geiles Spiel“!
Auch Carsten Wolters, Trainer des MSV Duisburg, gab ehrlich zu: „Wir hätten hier auch verlieren können, so stark hatten wir Mintard nicht erwartet.“ Mintard habe gut gekontert, seine Spieler hätten viel zu viele Chancen zugelassen.

Das Beste!

Sein Trainer-Kollege Dirk Kaltenpoth von der DJK Mintard ordnete das Erlebte ganz oben ein: „Das Beste, was ich von meiner Mannschaft gesehen habe. Ich bin mehr als zufrieden - nach dem Krimi im vergangenen Jahr im Pokal gegen RW Essen das nächste Highlight. Die Jungen können stolz auf ihre Leistung sein, sie sind über sich hinausgewachsen.“
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