Falk Bender kehrt mit Silber nach Mülheim zurück

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Knapp vorbei an der EM-Goldmedaille: Falk Bender, Kanupolospieler aus Mülheim. (Foto: PR-Foto Köhring)

Von der Goldmedaille hatte er geträumt, Silber ist es geworden. Falk Bender (20), Kanupolo-Spieler aus Mülheim, hat mit der deutschen U21-Nationalmannschaft den Titel bei der Europameisterschaft im französischen St. Omer knapp verpasst. Großbritannien schnappte den Deutschen den ersten Platz weg.

Wie schon bei der Weltmeisterschaft vor einem Jahr, bei der Bender nicht im deutschen Kader war, landete das Team von der Insel auf dem höchsten Siegerpodest. "Dann haben sie sich dieses Glück wohl auch verdient", versucht Bender nicht mit dem Schicksal zu hadern. Ärgern musste sich der Mülheimer dann aber doch darüber, dass das entscheidende 3:2 für Großbritannien aus einer Ecke resultierte, die nach Meinung der deutschen Mannschaft keine war. Umso unglücklicher war die spätere Niederlage.

Zuvor hatten die Deutschen alle acht Spiele im Turnier für sich entschieden. Erst im Duell gegen die Nachbarn aus Polen lagen Bender & Co. erstmals zurück. Der Mülheimer war es, der mit seinem Tor zum 4:3 die Wende herbeiführte. Im Halbfinale gegen Russland gelang seinem Vereinskollegen vom 1. Meidericher KC aus Duisburg, Kapitän Jan Grünewald in letzter Sekunde das entscheidende Tor zum 3:2 und damit zum Einzug ins Finale.

Nach dem Turnier verlässt Falk Bender altersbedingt die U21 und peilt den Einzug in den B-Kader der deutschen Nationalmannschaft an. Einen Platz im A-Kader zu ergattern, da ist der 20-Jährige realistisch, wird äußerst schwer. "Aber man soll sich ja immer an den Besten orientieren", findet Bender.
 
Die Chance dazu hat er in diesen Tagen in Asien. Denn von Ausspannen kann nach der Europameisterschaft keine Rede sein. Falk Bender nimmt an der Super League in China teil, wo gute europäische Spieler in gemischten Mannschaften gegeneinander antreten.
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