Gute Leistung mit DM-Ticket belohnt!

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Harun Aktas-Beier
 
Mähdi Nasef
Mülheim an der Ruhr: RWE-Sporthalle | Der Velberter Boxclub richtete am 27. Juni 2015 das Halbfinale sowie am 28. Juni 2015 das Finale der NRW-Meisterschaft im olympischen Amateurboxen aus.

Für die Teilnehmer ging es um viel, denn die NRW-Meisterschaft ist die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaft, die im September in Straubing stattfinden wird.

Seitens des BC Mülheim-Dümpten e.V. hatten sich mit Harun Aktas-Beier (Leichtgewicht bis 60 kg), Alexander Hepp (Halbschwergewicht bis 81 kg) sowie Mähdi Nasef (Schwergewicht bis 91 kg) direkt drei Dümptener qualifiziert, an dieser Endrunde teilzunehmen.

Leider waren die Dümptener gezwungen Ihren „Halbschweren“ Alexander Hepp abzusagen, da es gesundheitlich nicht möglich war ihn starten zu lassen.
Mähdi Nasef traf im Halbfinale des Halbschwergewichts auf Kerem Atik vom SV Menden.

Er bestimmte von Beginn des ersten Gongschlags an den Kampf und zeigte eine technisch gute Leistung. Die ersten beiden Runden ließ er den Mendener „nicht ins Spiel“ kommen und konnte diese auch für sich verbuchen.

Doch mit Beginn der dritten Runde wendete sich das Blatt, während der Mendener aufdrehte und versuchte stetig Druck aufzubauen, könnte der Dümptener nicht mehr dagegen setzen.

Letztendlich gab er den Kampf ab und musste sich mit dem dritten Platz der NRW-Meisterschaften begnügen.

Anders machte es sein Vereinskollege Harun Aktas-Beier.

Harun traf im Halbfinale auf Alexei Kotscheulov vom Boxclub Siegen „Victorias Garten“ e.V. und zeigte eine tadellose Leistung. Drei Runden gestaltete er den Kampf souverän und es kamen auch keine Zweifel auf, dass er den Ring als Sieger verlasen würde.

Der Siegener bemühte sich und ging auch ein hohes Tempo, doch Harun war an dem Tag einfach zu stark für ihn, hatte immer „eine Hand“ mehr im Ziel und buchte zu Recht sein Finalticket für den Sonntag.

Leider mit einem fadem Beigeschmack, denn er verletzte sich die Kapsel an seiner Führungshand und ging leicht gehandicapt ins Finale.

Im Finale wartetet dann Koray Bedir vom DBR Nette auf ihn. Ein harter Brocken, denn der Dortmunder ist kein Unbekannter in der Boxszene.

Koray ist mehrfacher Westfalen- sowie NRW-Meister. Ferner konnte er die Vize-Deutsche Meisterschaft 2007 sowie jeweils den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften 2009 sowie 2010 für sich verbuchen und startet auch in der Bundesliga.

Des Weiteren sind mehrere Einsätze in der Nationalstaffel beim Round-Robin-Turnier seinem Kampfpass zu entnehmen.

Vorweg, die Zuschauer sahen hier einen der besten Kämpfe dieser zweitägigen Veranstaltung und kamen voll auf Ihre Kosten.

Von Beginn der ersten Runde an entwickelte sich ein sehr dynamischer Kampf bei dem beide Athleten Boxen gutes Boxen zeigten.

Harun machte permanent Druck noch vorne und versuchte immer wieder die Distanz zu überbrücken, während Koray durch Meidbewegungen und Konter gefallen konnte.

Beide Jungs konnten die Dynamik und die Technik über die gesamte Dauer des Wettkampfes Aufrecht erhalten und man konnte immer wieder gute Kombinationen auf schnellen Beiden bestaunen.

Es war von beiden Athleten eine wirklich klasse Leistung, bei der wohl letztendlich Nuancen ausschlaggebend waren und der Dümptener eine wirklich knappe Punktniederlage hinnehmen musste.

Dies sah Bundesnachwuchstrainer Hansi Birka vom Olympiastützpunkt Rheinland, der auch gleichzeitig Sport NRW ist, wohl genau so, denn er honorierte die gute Leistung von Harun mit einer Nominierung für die kommenden Deutschen Meisterschaften in Straubing.

Die Dümptener Ecke war sehr zufrieden mit der Leistung ihres Schützlings, der sich im ersten Jahr der Elite befindet und mit seinen bisherigen Leistungen gezeigt hat, dass er da „angekommen“ ist und bestehen kann.
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