Playoff-Heimspiel gebucht – Generalprobe verpatzt

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BVM-Spieler Dmytro Zavadsky sorgte bei der 1-5 Niederlage für den Ehrenpunkt (Foto: Marc Pastoors)
„Die Spiele werden definitiv umkämpft sein. Wir treten jedoch in voller Besetzung an und haben in allen Spielen unsere Chancen. Mit einer guten Leistung werden wir den Sack schon gegen Trittau zumachen“, so Trainer Boris Reichel vor dem Wochenende. Und die Badminton-Bundesligatruppe des 1. BV Mülheim ließ den Worten des Coaches auch Taten folgen. Schon am Samstag fuhren sie beim Spiel in Trittau die erforderlichen zwei Punkte mit einem 4-2 Auswärtssieg ein und dürfen nun das Play-Off-Halbfinale am 26. April vor heimischer Kulisse austragen.

Der Halbfinalgegner wurde am Sonntag in einem Fernduell zwischen dem 1. BC Beuel und dem TV Refrath gesucht. Dabei hatten die Refrather die schlechtere Ausgangsposition, benötigten sie zum Einzug in das Play-Off einen Auswärtssieg beim 1. BV Mülheim sowie eine gleichzeitige Bonner Heimniederlage.

Die eigene Aufgabe erledigten die Refrather mit Bravour, denn mit 5-1 fegten sie den 1. BVM aus der eigenen Halle. Entscheidende Bedeutung für den Spielausgang hatten sicherlich die beiden ersten Matches, das Herren- und das Damendoppel. In beiden Spielen gewann der BVM den ersten Durchgang bevor Refrath den Satzausgleich jeweils herstellte. Die dritten Durchgänge hatten sogar einen nahezu synchronen Punkteverlauf. Und auch die Spielenden waren identisch: Der TV Refrath siegte in beiden Matches in der Satzverlängerung. Der Rest war dann reine Formsache. Und so geriet das Spiel, eigentlich als Generalprobe gedacht, zu einem Weckruf für das anstehende Play-Off.

Dort trifft man, wie schon im vergangenen Jahr, auf den 1. BC Beuel, nachdem dieser einen 4-2 Heimerfolg gegen den TSV Trittau feierte und so alle Hoffnungen des TV Refrath auf den Halbfinaleinzug zerstörte.

In der RWE-Sporthalle kommt es dann am Sonntag, den 26. April ab 17:00 Uhr zum Showdown. Im Duell des 13-maligen deutschen Meisters, dem 1. BV Mülheim, und des dreimaligen Champions (1981, 1982 und 2005) aus Bonn geht es dann um nichts weniger, als um den Einzug in das Finale der deutschen Meisterschaft.
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