Spitzenfußball im Ruhrgebiet

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Es ist auch hier ein Spiegelbild der Gesellschaft, purer Egoismus.
Begeisternde Revierduelle vor Zuschau erzahlen die auch Vereinen wie RWO, RWE, Wattenscheid, Herne etc. Luft zum Atmen und somit eine wirtschaftliche Basis boten, waren für uns Zuschauer wesentlich interessanter.
Die im Moment in den Medien herrschende Euphorie über Blau-Weiß und Schwarz-Gelb kann man als Anhänger dieser Vereine gegenüber verstehen ist aber tief abträglich für den übrigen Revierfußball, da es sich hierbei überwiegend um einen Söldnerfußball handelt was einen echten Fußballfreund anwiedert.
Man denke nur an "Senor Raul", der nicht einmal in Gelsenkirchen wohnen wollte,den Fans gegenüber nie eine Bindung hatte und mit etlichen Millionen (zum Teil gespeist aus Harz IV und kleinen Renten) die Flucht ergriff.
Diese Entwicklung ist aber ganz im Sinne der Herren wie Watzke, Rauball etc. die ja bereits ihre 2.Mannschaften fürstlich entlohnen um ein Aufsteigen anderer Ruhrgebietsvereine zu verhindern.
Die Ligenreform, wobei nicht einmal der erste bei 20 Regionalliga Vereinen den Direktaufstieg in die 3.Liga erreichen ist ein Beweis dafür.
Diese Herren tragen sich wohl schon mit Gedanken einen Abstieg aus der DFB Satzung zu streichen, um ihr gegenwärtiges "Paradies" zu manifestieren.
So wie sich der Fußball im Ruhrgebiet z.Z. entwickelt sehe ich keine Zukunft mehr für Ruhrgebietsschlager vor vollen Stadien, wobei man auch emotionelle Bindungen zu Spielern entwickelte die diese mit Treue gegenüber dem Verein belohnten.
Undenkbar in der heutigen Zeit, aber ein Beleg dafür wie "Arm" diese Gesellschaft geworden ist.
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