Strahlende Sieger - HTCU räumte bei der Sportlerwahl des Jahres ab

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Alles Hockey, oder was? Mannschaft und Sportlerin des Jahres bei der Ehrung. (Foto: Foto: Joshua Belack)

Für die rund 100 geehrten Mülheimer Sportlerinnen und Sportler ist die Wahl zum Sportler des Jahres ein wenig wie eine Oscarnominierung: Bis in jeder Kategorie die drei Nominierten mit den meisten Stimmen vorgestellt und schließlich der Sieger verkündet wird, weiß man nicht, wer es wird. Und so steigt der Spannungspegel während der Ehrung im Rahmen der medl-Nacht der Sieger spürbar.

Claus Lufen, Sportmoderator beim WDR, führte nicht nur wie seit vielen Jahren launig durch das Show-Programm der medl-Nacht, sondern stellte auch die Sieger der Sportlerwahl vor. Wie im Vorjahr räumte der HTC Uhlenhorst ordentlich ab und holte sogar noch einen Titel mehr. Jugendsportler des Jahres wurde Timm Herzbruch (HTCU), der die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft in Leipzig holte sowie die Goldmedaille bei der U18-Europameisterschaft in Spanien. Die männliche A-Jugend des HTCU holte den Titel als Jugendmannschaft des Jahres. Sportlerin des Jahres wurde Katharina Windfeder. Die Uhlenhorster Hockeyspielerin krönte ein höchst erfolgreiches Jahr mit diesem Titel. Mit der deutschen Nationalmannschaft belegte sie Platz 2 bei der Hallen-WM in Leipzig und wurde mit der Vereinsmannschaft Deutscher Vizemeister.

Der Titel der Mannschaft des Jahres ging an die erste Herrenmannschaft, die 2015 in Mülheim den MWB-Eurocup holten. Claus Lufen hatte auch eine Erklärung für die vielen Titel: "Was hier in Mülheim in der Jugendarbeit geleistet wird, ist einmalig."

Dafür, dass nicht alle Titel an die Hockeyspieler gingen, sorgten zwei Ruderer. Maren Weber (RRGM) wurde als Jugendsportlerin des Jahres ausgezeichnet. Die Schülerin von der Renn-Ruder-Gemeinschaft holte 2015 den Titel der Deutschen Meisterin auf dem Ruderergometer und der Deutschen Jahrgangsmeisterin im leichtgewichts-Juniorinnen-Einer.

Sportler des Jahres wurde der Mülheimer Ruderer Jonathan Rommelmann (Crefelder Ruder-Club), der schon in seiner Video-Vorstellung betonte: "Es wird Zeit, dass mal wieder ein Ruderer den Titel holt." Das sahen Bürger und Jury wohl auch so, mit 54,13 Prozent gewann er klar. Allerdings konnte der 20-Jährige seine Auszeichnung nicht selbst abholen, da er sich zurzeit im Trainingslager in Portugal befindet. Rommelmann steht im erweiterten Olympiakader für Rio de Janeiro und kämpft mit drei Konkurrenten um zwei Plätze im Doppelzweier. Die Jugendmannschaft sowie Jugendsportler des Jahres.
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