Bilanz der Silvesternacht

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Archivfoto

Die Silvesternacht in Oberhausen verlief für die Polizei etwas ruhiger als im Vorjahr. Es mussten insgesamt 106 Einsätze bewältigt werden.

Den größten Anteil nahmen dabei Einsätze verursacht durch von Randalierer, wegen sonstiger Streitigkeiten und Ruhestörungen ein. Zehn Strafanzeigen wurden wegen Körperverletzung gefertigt. Eine junge Frau erstattete eine Strafanzeige aufgrund eines Straßenraubes. Zehn Personen wurden in Gewahrsam genommen.
Zwei Polizeibeamte wurden bei einem Einsatz auf der Marktstraße leicht verletzt. Sie erlitten ein Knalltrauma, nachdem sie absichtlich mit einer Silvesterrakete beschossen worden waren. Beide mussten ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Beschuldigte konnte nach der Tat in Gewahrsam genommen werden. Es wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Der Jahreswechsel verlief aus Sicht der Oberhausener Feuerwehr "ruhig und geordnet". Um dem erhöhten Einsatzaufkommen in der Silvesternacht gerecht zu werden, wurden die Leitstelle, der Rettungsdienst sowie die Brandschutzeinheiten verstärkt. Insbesondere wurden die Löschzüge der Berufsfeuerwehr durch die Freiwilligen Feuerwehren Mitte, Sterkrade und Königshardt unterstützt. Insgesamt musste die Feuerwehr zu 58 Einsätzen ausrücken, davon 51 mal der Rettungsdienst.
Im Vergleich zu den letzten Jahren gab es insgesamt weniger Verletzungen durch falsche Handhabung von Feuerwerkskörpern.
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