Gesundheitsminister von Kobané in Dinslaken

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Veranstaltungshinweis:

Vortrag mit dem Gesundheitsminister von Kobané, Nassan Ahmad, am
09. Mai um 18Uhr im City Hotel in Dinslaken (Bahnstr. 53, 46535 Dinslaken)

Nach wochenlanger Diskussion und Schwierigkeiten bei der Einreise kommt der Gesundheitsminister von Kobane, Nassan Ahmad, zu einem Vortrag über die durch den Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat" weltbekannte Stadt Kobané, nach Dinslaken.

Wir sind froh, dass der Gesundheitsminister von Kobané, Nassan Ahmad, am 09. Mai um 18Uhr nach Dinslaken kommen wird (City Hotel, Bahnhofstr. 53, 46535 Dinslaken) und möchten die Gelegenheit nutzen, um mit Politik, Kirchen/Moscheen, Gewerkschaften und allen anderen gesellschaftlich Engagierten über die Situation vor Ort und über Lösungsperspektiven zu diskutieren und nachzudenken.

DIE LINKE Kreis Wesel und DIE LINKE Oberhausen laden JedeN herzlich ein, sich am Gespräch mit dem Gesundheitsminister von Kobané zu beteiligen, Fragen zu stellen oder sogar Hilfe anzubieten.



Info:
Kobané ist eine Stadt im Norden-Syriens und eine von drei Kantonen, welche nach Ausbruch des Bürgerkriegs demokratische Selbstverwaltungsstrukturen, nach dem Schweizer Vorbild, schaffen wollten. Die einzige demokratische Alternative zu den autoritären Regierungen in der Region. Die geostrategische Lage und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist nicht nur den Diktatoren der Region ein Dorn im Auge. Auch der sogenannte "islamische Staat" (IS) bekämpft das demokratische Projekt.
Der Islamische Staat (IS) hat Kobane überfallen und fast komplett zerstört. Hunderttausende Menschen mussten flüchten und sind traumatisiert. Tausende Menschen, allen voran Zivilisten, sind kaltblütig ermordet worden. Die Überlebenden haben grausame Verbrechen miterlebt und sind nun froh, dass zumindest das Stadtzentrum, sowie die umliegenden Dörfer, befreit werden konnten. Halbwegs zumindest, denn der IS ist nicht ganz besiegt und hat die Stadt umzingelt. Die Menschen blicken auf eine weitgehend zerstörte Stadt zurück. Die Ein- sowie Ausreise der Menschen ist nicht möglich, der Zugang der Hilfsgüter erfolgt über die Türkei, die jedoch die Grenzen überwiegend versperrt. Die Angriffsziele des IS umfassen auch andere Gebiete im Norden Syriens, wo überwiegend KurdInnen, EzidInnen und ChristInnen leben.
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