Schulchaos in Oberhausen

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Lokalredaktion Wochen Anzeiger Oberhausen


Rubrik Leserbrief


Schulchaos in Oberhausen
Zu Beginn des neuen Schuljahres stehen viele
Eltern und Schulkinder sprichwörtlich auf dem Schlauch.
Die Ferien vieler unserer Kinder wurden unfreiwillig durch das
Nichttätigwerden des Schulverwaltungsamtes der Stadt Oberhausen
verlängert. Unsere Kinder schafften zum Ende des alten Schuljahres
leider nicht die gymnasiale Qualifikation zur 7. Klasse. Dies bedeutet,
ein Schulwechsel zu einer Gesamtschule ist erforderlich. Dies resultiert
aus einer Entscheidung der Bezirksregierung Düsseldorf mit Weisung an
die Schulverwaltungsämter in NRW. Aber anstatt unsere Kinder zeitnah auf diese
Gesamtschulen zu verteilen, geschah gar nichts! Das Schulverwaltungsamt Oberhausen
teilte auf Nachfrage von uns bemühten Eltern mit, dass sie nicht zuständig seien,
sondern die jeweils vorherige Schule sich zu kümmern hätte. Die vorherige Schule
meiner Tochter ist sehr bemüht und versucht, zu helfen.
Ändert aber nichts daran, dass keine Lösung für unsere betroffenen Kinder gefunden ist und diese daher zum heutigen Schulbeginn weder eine Schulzuweisung erhalten haben, noch an einem Unterricht teilnehmen konnten bzw. durften. Besteht in Deutschland nicht eine Schulpflicht?
Wie kann es sein, dass die zuständigen Fachbereiche und Behörden es erst dazu
kommen lassen? Eine Lösung ist nicht in Sicht, so dass weder unsere Kinder noch
wir Eltern wissen, wann und vor allem wo der Unterricht für unsere Kinder endlich
beginnen kann. Eine freie Schulwahl ist übrigens auch nicht möglich.

S. Hansen (eine besorgte Mutter stellvertretend für alle betroffenen Eltern und Kinder)
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