Umweltminister Altmaier spricht in der Rohrmeisterei in Schwerte

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Jörg Schindel und Hubert Hüppe begrüssen Peter Altmaier
Schwerte: Rohrmeisterei | Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe (MdB, Vorsitzender CDU Kreis Unna) kam Peter Altmaier (MdB, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) am vergangenen Sonntagabend nach Schwerte in die Rohrmeisterei, wo er in Anwesenheit von Ina Scharrenbach (MdL NRW), Sylvia Jörrißen (CDU-Bundestagskandidatin Hamm-Unna II), Jörg Schindel (Vorsitzender CDU Schwerte) und vielen weiteren Gästen sprach.
Die Energiewende ist sein Thema und Peter Altmaier vertritt sie mit Enthusiasmus und Überzeugungskraft. Ein Manuskript braucht er nicht, wenn er mit vielen Beispielen aus dem Alltag sowohl die Ziele als auch die Probleme benennt. Dabei geht es um Punkte wie der viel diskutierten EEG-Umlage, der Platzierung von Windenergie („…früher wurde Strom erzeugt, wo er verbraucht wurde, heute dort, wo Platz ist“), der Stromspeicherung und dem Bau von Stromleitungen („…wir produzieren Strom, wo wir ihn nicht brauchen, aber gleichzeitig müssen wir in Bayern Strom kostenintensiv aus der Schweiz und Österreich importieren“).
Altmaier betont, dass die Energiewende erst dann erfolgreich sei, wenn der Umbau geschafft und Deutschland wirtschaftlich dennoch gleich stark bleibe. „Wir fordern Umweltschutz und Wohlstand“ - dann werden andere Länder auch folgen.
Als parteiunabhängiger, aber politisch interessierter Zuhörer, fiel mir positiv auf, dass Altmaier auch komplizierte Zusammenhänge verständlich darstellen und erklären kann. Ausserdem konzentriert er sich auf seine Themen und seine Ziele, statt viele (negative) Worte über die Kollegen der anderen Parteien zu verlieren. Bei einem ‚Heimspiel’ wie diese Veranstaltung gibt es natürlich auch mal einen kleinen Seitenhieb z.B. in Richtung von Herrn Trittin, aber er beläßt es bei wenigen Nebensätzen. Ich habe 2013 auch schon 2 Veranstaltungen der „anderen großen Volkspartei“ besucht und sowohl deren aktueller Kanzlerkandidat als auch deren Parteivorsitzender haben jeweils mehr Zeit darauf verwendet, die Konkurrenzparteien schlechtzureden, als eigene Problemlösungen konkret zu benennen.
Nach seiner Rede hatte der Bundesumweltminister auch noch Zeit, auf zahlreiche Fragen und ein paar kritische Kommentare der Zuhörer einzugehen.
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