Projekt der Caritas für traumatisierte Flüchtlinge: Einzigartig in der Region

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Isolde Kleiner leitet die Kontakt- und Beratungsstelle, die auch das Kontakt-Café für Flüchtlinge beheimaten soll. (Foto: Caritas)

Psychisch belastete oder traumatisierte Flüchtlinge haben es besonders schwer. Der Caritasverband für den Kreis Unna richtet sich nun mit einem Kontakt-Café an genau diese Menschen. Das Konzept gilt schon jetzt als Vorzeigeprojekt und konnte sich in einer Ausschreibung des Landesgesundheitsministerium als einziges in der Region durchsetzen.

Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, um ihr Leben, ihre Würde und ihre Freiheit zu retten, erleben starke psychische Belastungen. Die einschneidenden Erlebnisse im Herkunftsland oder auf der Flucht führen häufig zu Traumata und erschweren den Start in ein neues Leben. Verständigungsschwierigkeiten, der mangelhafte Zugang zum Gesundheitssystem und soziale Isolation verschärfen diese kritische Lage noch.

Das neue Kontakt-Café soll solchermaßen belastete Menschen auffangen, Halt geben und Anlaufstelle für weiterführende Hilfen sein. Das Sozialpsychiatrische Zentrum des Caritasverbandes richtet das Café in seiner Kontakt- und Beratungsstelle in der Kleine Burgstraße ein.

Das Kontakt-Café des Caritasverbandes ist eines von 17 Projekten in ganz Nordrhein-Westfalen, die im Rahmen einer Ausschreibung des Landesgesundheitsministeriums ausgewählt und nun für ein Jahr gefördert werden.
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