Klaus Heyens kehrt zurück zu seinen Wurzeln

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Die Verwaltungsspitze mit Bürgermeister Dirk Lukrafka (links) sowie dem Beigeordnetem Holger Richter (rechts) mit Ehefrau ließen es sich nicht nehmen, Klaus Heyens (zweiter von links) in den Ruhestand zu verabschieden. (Foto: Ulrich Bangert)
Velbert: Musik- und Kunstschule |

Stellvertretender Musikschulleiter kümmert sich nun mehr um sein Cello


Viel Applaus erhielten die Musiker aus dem Fachbereich der Streicher der Musik- und Kunstschule Velbert nach ihrer Serenade im Historischen Bürgerhaus Langenberg. Einer erhielt minutenlangen Beifall, obwohl er selber gar nicht musiziert hatte: Klaus Heyens. Der stellvertretende Leiter der Musik- und Kunstschule geht nach über 30 Jahren in den Ruhestand.

Der Musiker, der Schulmusik studierte und eine Instrumentenausbildung am Violoncello absolvierte, hatte seine erste Stelle in Mönchengladbach, bevor er sich in Velbert bewarb. „Das waren bewegte Zeiten“, blickt Klaus Heyens auf die vergangenen drei Jahrzehnte zurück. „Da war die Erweiterung von der Musikschule zur Musik- und Kunstschule, die Betreuung der Offenen Ganztagsschule schloss sich an. „Und dann kam ,Jeki'“. Das Programm „Jedem Kind ein Instrument“ wurde zum Kulturhauptstadtjahr des Ruhrgebietes entwickelt. Und obwohl Velbert nicht zum Ruhrgebiet gehört, wurde das Projekt als sehr wichtig vom damaligen Bürgermeister Stefan Freitag erkannt. „Alle Velberter Grundschulen, bis auf eine, die etwas Ähnliches bereits hatte, machten mit“, erinnert sich Heyens. „Das Programm läuft nach wie vor weiter und wurde zu ,JeKits' erweitert. Tanzen und Singen gehören nun auch dazu.“

In 30 Jahren immer wieder Thema: "Sparen"


Das Thema Sparen hat den Vize-Musikschulleiter in den vergangenen 30 Jahren immer begleitet: „Mal mehr, mal weniger, im Moment mal wieder mehr.“ Neben seiner Tätigkeit im „Collegium musicum“ hat Klaus Heyens die Orchesterarbeit immer viel Freude gemacht. Neben intensiven Proben in Bergneustadt gab es viele Besuche in den Velberter Partnerstädten. Das Orchester der Musik- und Kunstschule trat darüber hinaus als kultureller Botschafter der Stadt in vielen Ländern Europas auf.

Jetzt freut sich der Pensionär auf neue Aufgaben: „Ich kehre zurück zu den Wurzeln, ich werde mich wieder mehr dem Cello widmen und bei der Sinfonietta Wuppertal spielen.“ Und beim Orchester der Landesregierung. „Bis vor kurzem wusste ich auch nicht, dass es so was gibt, bis ich eine Anfrage erhielt, ob ich dort nicht mitspielen möchte.“
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