Älter werden im Quartier

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Hoffen auf eine interessante, bunt gemischte Runde bei den Auftaktveranstaltungen: Linda Unverricht, Büro für Senioren, Betreuung und Zuwanderung (von links), Bernhard Zbrug, Leiter Büro für Senioren, Betreuung und Zuwanderung, Elisabeth Selter-Chow vom Diakonischen Werk und Werner Starke, Geschäftsführer der Diakonie Niederberg.
Akteure koordinieren sowie vernetzen und Impulse von den Bürgern erhalten - das soll bei zwei Auftaktveranstaltungen des Projekts „Älter werden im Quartier“ passieren. Angestoßen wurde das Projekt durch ein Rahmenkonzept des Kreises. Jetzt starten Bernhard Zbrug, Leiter des Büros für Senioren, Betreuung und Zuwanderung im Velberter Rathaus, sowie Elisabeth Selter-Chow und Werner Starke vom Diakonischen Werk mit zwei Auftaktveranstaltungen das neue Projekt für Neviges und Langenberg.
„Ziel ist es, die Aufgaben und Angebote der in den Stadtteilen im Seniorenbereich agierenden Akteure zu koordinieren“, sagt Zbrug. Dabei hat die Stadt sich die Diakonie als Partner an die Seite gestellt, da sie „mit dem Stadtteilzentrum seit 2002 viele Erfahrungen gesammelt haben und die Verhältnisse vor Ort kennen.“
Ganz zentral bei der Aktion sei, den Stadtteilen kein Konzept überzustülpen, ohne die Senioren mit einzubeziehen. „Daher ist der erste Schritt die Impulsveranstaltung, zu der wir je knapp 90 Akteure aus Neviges und Langenberg eingeladen haben und hiermit auch alle Senioren, Angehörige und Interessierte einladen“, so Selter-Chow.
Die ersten Veranstaltungen finden am Mittwoch, 19. November, in der Langenberger Eventkirche und in Neviges am Mittwoch, 26. November, im Evangelischen Gemeindesaal an der Siebeneicker Straße statt. Die eingeladenen Akteure sind Bürgervereine, Apotheken, Ärzte, Sportvereine, Vertreter des Bürgerbusvereins und von Nahversorgern und einige mehr. „In Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen wollen wir Ideen und Vorschläge der Senioren sammeln, wodurch sich ihr Leben im Stadtteil verbessern würde. Das kann alles sein, vom abgesenkten Bordstein bis zum Wunsch nach neuen Begegnungsangeboten“, erklärt Selter-Chow.
Zusätzlich zu Erkenntnissen aus den Gesprächen bei den Auftaktveranstaltungen führen die Stadt und die Diakonie im Frühjahr nächsten Jahres eine Befragung durch, bei der das Berufskolleg Bleibergquelle als Kooperationspartner helfen wird.
„Man darf einfach nicht vergessen, dass Senioren meistens nicht das Bild des kranken und alten Menschen erfüllen. Es gibt eine breite Schicht, die interessiert ist und bereit ist, etwas zu tun. Diese Möglichkeiten und Ideen, die in diesen Menschen schlummern, wollen wir zusammentragen und nutzbar machen“, so Zbrug.
„Von diesen Aktionen erhoffen wir uns ein rundes Paket an Erkenntnissen und eine Menge an Ideen und Ressourcen der Bürger“, so Zbrug weiter. „Das tolle ist, dass wir nach den ersten Schritten wirklich weiter machen und nicht einfach nur darüber reden. Wir werden die Problemstellungen und Chancen angehen!“, betont Werner Starke.
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