Sinnlose Sachbeschädigungen in Serie

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(Foto: Polizei)
Am vergangenen Osterwochenende kam es in Velbert und Wülfrath zu mehreren Serien von Sachbeschädigungen, bei denen es noch unbekannte Täter aus ungeklärten Gründen insbesondere auf die Wartehäuser und Unterstände öffentlicher Haltestellen abgesehen hatten. Dort wurden oftmals alle Glasscheiben dieser der Allgemeinheit dienenden Einrichtungen mutwillig zerschlagen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf mehrere tausend Euro.

Allein im Velberter Stadtgebiet fanden sich im Lauf der Ostertage mindestens acht solche Tatorte und die Spur der Verwüstung zieht sich dabei von Bushaltestellen an den Stadtwerken Velbert und am Klinikum Niederberg, durch den Ortsteil Birth bis zum Velberter Stadtzentrum und weiter über die Langenberger Straße bis zum Diakonissenhaus an der Bleibergstraße. Ob an den Ostertagen zerstörte Haltestellenhäuser an Wilhelm-, Rützkausener und Flandersbacher Straße im benachbarten Wülfrath ebenfalls gleichen Tätern zuzuordnen sind, steht aktuell noch nicht mit Sicherheit fest. Hier kamen im Innenstadtbereich auch noch ein paar mutwillig umgeknickte Verkehrsschilder in Höhe Mozartstraße hinzu, die in der Nacht zum Ostersonntag, zwischen 23.30 Uhr und 9.15 Uhr, das Ziel unbekannter Chaoten waren.

Einziger Ermittlungsansatz für die eingeschaltete Kriminalpolizei sind bisher erste Zeugenaussagen, die eine zerstörte Bushaltestelle an der Velberter Poststraße in Höhe Weisenbornstraße betreffen. Nachdem schon am Freitagmorgen, gegen 6.45 Uhr, zwei in der vorherigen Nacht beschädigte Haltestellen an der Robert-Koch-Straße in Velbert gemeldet worden waren, wurden am späten Abend des gleichen Tages drei bislang unbekannte männliche Personen beobachtet, welche die Scheiben des Wartehauses an der Poststraße mit einem mitgeführten großen Hammer zerstörten und danach sofort zu Fuß in Richtung Gesamtschule flüchteten. Von diesen drei Tätern, die sonst leider nicht genauer beschrieben werden konnten, trug einer eine weiße Oberbekleidung in Form eines Pullovers oder einer Jacke. Sofort nach Meldung dieser Tat veranlasste polizeiliche Fahndungsmaßnahmen nach tatverdächtigen Personen im Velberter Innenstadtbereich verliefen leider ohne einen schnellen Erfolg. Im Zuge dieser Fahndung wurde dann aber gegen 22.50 Uhr eine weitere, zu nicht genau bekannter Zeit zerstörte Bushaltestelle an der Langenberger Straße in Höhe Stahlstraße entdeckt. Auch hier konnten im Umfeld keine Tatverdächtigen angetroffen werden. Weitere Meldungen über zerstörte Haltestellen im Velberter Stadtgebiet folgten im Lauf der weiteren Ostertage leider ohne jeden Täterhinweis.

Bisher liegen der Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib der Täter vor. Teilweise fehlen auch aktuell noch konkrete Angaben bezüglich genauerer Tatzeiten an einzelnen Tatorten. Maßnahmen zur Spurensicherung sowie weitere polizeiliche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen wurden veranlasst, Strafverfahren eingeleitet und die zuständigen Stellen für die Beseitigung der Schäden informiert. Weitere sachdienliche Angaben zu den geschilderten Taten sowie Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib möglicher Täter oder konkrete Tatzusammenhänge, nehmen die Polizei in Velbert, Telefon 02051/9466110, und in Wülfrath, Telefon 02058/92006350, jederzeit entgegen.
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