Kommentar: Wer schlichtet den "Wahnstreik"

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Es ist „Wahnstreik“ bei der Bahn, die mittlerweile achte Arbeitsniederlegung im laufenden Tarifkonflikt.

Wieder trifft es viele Reisende und Pendler auf dem Weg zur Arbeit oder zu Abiturprüfungen. Erneut werden Güter über die Schiene tagelang nicht transportiert - der Schaden für die Volkswirtschaft geht mittlerweile in die Milliarden. Und das, weil sich zwei tarifautonome Partner mal so gar nicht mit ihren Forderungen und Zugeständnissen annähern. Der eine spielt offenbar auf Zeit, um den ungeliebten Verhandlungspartner endlich loszuwerden. Dieser wiederum verstärkt den Druck mit einem bisher nie gekannten Streikausmaß.

Und wer hat dieses auszubaden? Letztlich immer der Kunde, dessen Anliegen nicht realisiert wird und sich nach dem Ende des Konfliktes wieder verteuert. Weil ein Ende scheinbar nicht in Sicht ist, bleibt die Frage, wo der Schlichter ist, der die unnachgiebigen Streithähne endlich trennt?
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