Mit dem Stadtspiegel im Düsseldorfer Landtag

Anzeige
Im imposanten Landtags-Gebäude gab es viel zu erleben.
Trotz Schneefall und eisigen Temperaturen konnte der Reisebus pünktlich Richtung Landtag starten. Serdar Yüksel hatte rund 50 Stadtspiegel-Leser nach Düsseldorf eingeladen, damit sie das politische Geschehen einmal hautnah miterleben konnten.


Im Landtag angekommen gab es eine Einführung in die parlamentarische Arbeit. Giuliano Hartlap, Mitarbeiter des Besucherdienstes des Landtages, stellte den Wattenscheiderinnen und Wattenscheidern zunächst eine Frage: „Wie wird man eigentlich Abgeordneter?“
Die AntwortAbgeordneter im Landtag NRW kann jeder werden, der vom Bürger gewählt wurde,volljährig ist, und einen Wohnsitz in NRW vorweisen kann.
Unsere Leser diskutierten fleißig mit, und so wurde auch die Frage gestellt, ob sich ein Abgeordneter, wie jeder andere Arbeitnehmer krank melden muss. „Selbstverständlich muss er das. Bei jeder Ausschusssitzung wird zunächst die Anwesenheit festgestellt“, betonte Giuliano Hartlap.
Nachdem die Wattenscheider Besucher erste Informationen gesammelt hatten, ging es spannend weiter. Die Teilnehmer durften auf der Besuchertribühne platznehmen, um von dort aus eine Plenarsitzung live zu erleben.Hier wurde über den Haushalt 2013 beraten.


Serdar Yüksel für Wattenscheid

Der nächste Programmpunkt war das Treffen mit dem Wattenscheider SPD-Abgeordneten Serdar Yüksel. Nach einer herzlichen Begrüßung ließ es sich nicht nehmen, ausführlich auf Anliegen der Hellwegstadt einzugehen.
„Hier gibt es einiges zu tun. So mache ich mich derzeit für den Bahnhof Wattenscheid stark. Hier soll ein barrierefreier Zugang für alle Bürger geschaffen werden. Eins meiner weiteren Anliegen ist das Obdachlosenheim in der Swidbertstraße. Dieses soll weiterhin bestehen bleiben, allerdings in neuen Räumlichkeiten in der Sommerdelle.“
Großen Zuspruch bekam er für sein Vorhaben das Wattenscheider Stadtbild zu verschönern: „Wattenscheid hat jede Menge Spielhallen, das trägt nicht gerade zu einer guten Struktur bei.
In Zukunft soll es keine Neuansiedlungen dieser Branche mehr geben. Zudem müssen die Spielotheken mindestens 350 Meter voneinander entfernt sein und einen Mindestabstand von 400 Metern von Schulen und Kindergärten einhalten“, so Yüksel.
Im Anschluss an das interessante Treffen mit dem SPD-Politiker nutzten die Stadtspiegel-Leser(innen) die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen gemeinsam mit Serdar Yüksel über die Erlebnisse des Tages auszutauschen und mehr über seine Arbeit im nordrhein-westfälischen Landtag zu erfahren.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.