Landesliga: Seit fast einem halben Jahr kein Sieg

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Günnigfelds Christopher Pache (links) fällt lange aus. Foto: Peter Mohr
Ein knappes Jahr nach dem Abstieg aus der Westfalenliga wird es für SW Wattenscheid 08 auch eine Klasse tiefer immer ungemütlicher. Am Sonntag steht beim Tabellenvorletzten Hasper SV eine Art Schicksalsspiel auf dem Programm.

„Die Tabelle lügt nicht nach zwei Drittel der Saison“, so die klare Aussage von Ede Schroer. Der sportliche Leiter von der Dickebank geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir stehen mit dem Arsch an der Wand. Da hilft jetzt kein Schönreden mehr.“
Tatsächlich haben die 08er einen dramatischen Absturz hinter sich. Der letzte Sieg datiert vom 9. November - ein 6:0 gegen den designierten Absteiger Husen-Kurl. Danach wurden zwei magere Pünktchen eingefahren. Bis auf Mario Wieck (Trainingsrückstand) stehen alle Stammspieler in der Begegnung beim wieder erstarkten Hagener Vorortclub zur Verfügung. Die Hasper ließen zuletzt mit einem 8:3-Sieg in Schüren aufhorchen.
Schlimmstes mögliches Szenario für Sonntag: 08 unterliegt erneut und rutscht damit auf einen Abstiegsplatz. „Wir würden auch dann nicht in Panik verfallen, aber ich bin mir sicher, dass wir nicht absteigen und in Haspe gewinnen“, so 08-Vorstandschef Willi Peters.
Hinspiel 0:2 - Treffer Mario Wieck, Dominik Raposinho de Miranda

„Der Sieg war ganz wichtig für das Selbstvertrauen der Mannschaft“, so Höntrops Co-Trainer Michael Jost im Rückblick auf das Erfolgserlebnis vor einer Woche gegen den SC Hennen.
Allerdings wird Sonntag beim SVH-Gastspiel bei Wanne 11 Goalgetter Tim Hülsebusch aus beruflichen Gründen fehlen. Überdies ist auch der Einsatz des angeschlagenen Taner Kurmali mehr als fraglich. „Wir werden von Anfang an couragiert in die Zweikämpfe gehen und wollen auch aus Wanne etwas mitnehmen“, so Jost weiter.
Hinspiel 2:0

„Wenn wir so auftreten wie am letzten Sonntag, dann haben wir gute Chancen gegen Linden“, so Günnigfelds Trainer Thomas Baron, der trotz der 1:2-Niederlage beim souveränen Tabellenführer in Brackel eine starke Leistung seines Teams gesehen hat. In dieser Woche hat der 52-jährige Baron seinen Vertrag an der Kirchstraße um ein Jahr verlängert.

Baron hat verlängert
„Natürlich hat mir das Ergebnis nicht gefallen, aber die Einstellung war top, und wir hätten auch ein Remis verdient gehabt“, so der VfB-Coach weiter.
Personell müssen die Günnigfelder vor dem Derby gegen den CSV Linden den Gürtel enger schnallen. Routinier Björn Grallert (Platzverweis) fällt weiter aus. Und Christopher („Poldi“) Pache wird an der Kirchstraße aufgrund seines Kreuzbandrisses länger auf der Ausfallliste stehen. Hinspiel 2:0 - Treffer: Marvin Fahr, Christopher Pache
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