Gefährliche abendliche Schwimmstrecke: Angler beobachten zwei Personen im Rhein

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(Foto: LK-Archiv/Renate Schuppara)

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen kann über den Ausgang des Geschehens nur spekuliert werden: Am Samstagabend (11. Juli) gegen 20 Uhr bemerkte ein Angler zwei Personen, die im Rhein schwammen. Die unbekannten Schwimmer waren von einer Buhne am Rheinkilometer 825 ins Wasser gestiegen und bis zur Einfahrt der Kies-Verladestation in Wesel-Bislich geschwommen.

Danach kehrten sie laut Polizeibericht zurück und wiederholten die Schwimmstrecke. Nach dem der Angler die Schwimmer an der Einfahrt zur Verladestation aus den Augen verloren hatte, nahm er an, dass diese abgetrieben seien und rief die Polizei.

Sofortige Suchmaßnahmen unter Einbeziehung des Polizeihubschraubers und eines Bootes der Wasserschutzpolizei Emmerich blieben ergebnislos. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen gaben weitere Zeugen gegenüber der Polizei an, die Personen später noch einmal gesehen zu haben.

Im Einsatzbericht heißt es: "Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass die beobachteten Personen nicht im Rhein verblieben sind, sondern sich vielmehr - nach ihrem gewagten Schwimmmanöver - zu Fuß entfernt haben."

Anfang Juni wurde ein gekenterter Kanufahrer in der Nähe der Weseler Rheinbrücke beoachtet. Auch diesen suchte die (Wasserschutz-)Polizei aufwendig, konnte ihn aber nicht finden.
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