Gegen Diskriminierung im Job: Jugendliche sollen Zeichen setzen - Preisgeld lockt!

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Aktiv gegen Diskriminierung im Job: Azubis im Kreis Wesel sollen gegen rechte Sprüche oder fremdenfeindliche Anmache am Arbeitsplatz Flagge zeigen und beim gerade gestarteten Wettbewerb „Gelbe Hand – Mach meinen Kumpel nicht an!“ mitmachen. Dazu hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufgerufen. Die jungen Beschäftigten könnten so ein klares Zeichen für Toleranz im Job setzen. Die NGG Nordrhein appelliert insbesondere an die Berufsschulen im Kreis Wesel, sich zu beteiligen.


Vom Film bis zur Foto-Story, vom Plakat bis zur Ausstellung und vom Computerspiel bis zum selbstkomponierten Song: „Es geht um ein kreatives Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und für ein solidarisches Miteinander“, sagt NGG-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hufer. Auch Reportagen, Interviews oder ein Kampagnen-Logo seien preisverdächtig. Im Mittelpunkt stehe „die Zivilcourage am Arbeitsplatz“. Hans-Jürgen Hufer hofft auf viele Beiträge von Azubis mit Rückgrat aus dem Kreis Wesel.

Beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ winken nach Angaben der NGG Nordrhein Preisgelder in Höhe von 1.800 Euro. Darüber hinaus gebe es drei Sonderpreise – unter anderem von der DGB-Jugend NRW (500 Euro). Einsendeschluss ist der 16. Januar 2015. Alles rund um den Wettbewerb: www.gelbehand.de.

Als gelungene Beispiele für Integration und Toleranz am Arbeitsplatz nennt Hans-Jürgen Hufer die Ernährungsindustrie und das Gastgewerbe: „Hier arbeiten Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft Hand in Hand miteinander.“ Den Betriebsräten und Azubi-Vertretungen komme dabei eine wichtige Funktion zu: Sie seien „die Integrationsstellen im Arbeitsalltag“.
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