"Gute OGS darf keine Glückssache sein!" Diakonie demonstriert am 12. Juli in Düsseldorf

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Das Foto entstand bei den Weseler Feierlichkeiten zum Kirchenkreistag am Großen Markt. (Foto: privat)

Das Diakonische Werk bietet in Wesel ein verlässliches Betreuungs- und Förderangebot für alle Schülerinnen und Schüler an. Doch viele Träger und Mitarbeitende des Offenen Ganztags sind am Limit. Sie beklagen, dass die aktuellen Rahmenbedingungen für den Offenen Ganztag nicht ausreichen, um den Anforderungen entsprechen zu können.

Die Finanzierung des Offenen Ganztags schwankt stark von Kommune zu Kommune. Glück hat, wer in einer Kommune wohnt, die sich eine auskömmliche Ausstattung der OGS leisten kann. Pech, wer in der armen Kommune in der Nachbarschaft lebt. Dort gibt es häufig zu wenig Mitarbeitende und zu wenige Räume. Landeseinheitliche Standards fehlen, obwohl die Anzahl der Kinder, die den OGS nutzen, kontinuierlich steigt.
Das Diakonische Werk in Wesel schließen sich der Kampagne der Freien Wohlfahrtspflege für eine auskömmliche Finanzierung und landeseinheitliche Standards an. Am 12. Juli werden sie der neuen Landesregierung ein Zeichen setzen und ihre Forderungen mit selbstgestalteten T-Shirts vor dem Düsseldorfer Landtag zum Ausdruck bringen.

Heike Kohlhase, Abteilungsleitung Kinder und Familien und Ulrike Moorrees, OGS Koordinatorin, stellen fest: „Es geht um die kognitive und soziale Begleitung unserer Kinder in einer wichtigen Lebensphase. Deshalb muss die Offene Ganztagsbetreuung an Schulen durch verbindliche Festlegung von Standards, höhere Etats, eine einheitliche Förderung in NRW und eine verlässliche gesetzliche Regelung gesichert und weiter ausgebaut werden“

Das der Kampagne zugrunde liegende Positionspapier der Freien Wohlfahrtspflege NRW sowie weitere Informationen gibt es unter: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de.
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