Landtagsabgeordnete loben ehrenamtliche Hilfe für die Flüchtlinge im Kreis Wesel

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Im Uhrzeigersinn: Norbert Meesters (vorne), Ibrahim Yetim, René Schneider und Stefan Zimkeit. (Foto: (Montage) NRW-SPD)

Immer mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht. Daher steigt auch die Zahl der Flüchtlinge, die nach Nordrhein-Westfalen kommen, deutlich an: Seit Jahresbeginn sind inzwischen knapp 144.000 Menschen hier angekommen. „Wir sind froh, dass es gegenwärtig innerhalb unseres Kreises ein so großes bürgerschaftliches Engagement gibt. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer würde uns die Aufnahme der Flüchtlinge nicht gelingen“, erklären die Landtagsabgeordneten René Schneider, Ibrahim Yetim, Norbert Meesters und Stefan Zimkeit.

Auch die Landesregierung erkennt diesen unermüdlichen Einsatz an und stellt dafür nochmals 1,5 Millionen Euro über das Programm „Zusammenkommen und Verstehen“ bereit. „Davon erhält unser Kreis etwa 40.000 Euro“. Bereits im Frühjahr hat die Landesregierung den Kommunen eine Million Euro zur Förderung des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe zur Verfügung gestellt.

Mit dem neuen Programm können nun kurzfristig Sachkosten für Begegnungsräume sowie Informationsmaterialien für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer finanziert werden. Anträge stellen die Kreise und kreisfreien Städte meist über die Kommunalen Integrationszentren. Der Kreis Wesel kann das Geld selbst verplanen oder an freie Träger wie ehrenamtliche Initiativen der Flüchtlingshilfe, Vereine, Freiwilligenagenturen und Migrantenselbstorganisationen weitergeben.

„Dieses bürgerschaftliche Engagement macht sich bei uns im Kreis Wesel tagtäglich bemerkbar. Flüchtlinge werden bei uns Willkommen geheißen, mit dem Nötigsten versorgt und auch insbesondere durch die ehrenamtlichen Kräfte auf gelingende Integration vorbereitet. Die unermüdliche und engagierte Arbeit in verschiedenen ehrenamtlichen Initiativen lässt die Betreuung der Flüchtlinge überhaupt erst gelingen“, so die vier SPD-Landtagsabgeordneten. „Umso wichtiger ist die jetzige Anerkennung der Landesregierung mit der neuerlichen Soforthilfe in Höhe von 40.000 Euro für unseren Kreis.“

Auch in den kommenden Jahren soll die Willkommens- und Anerkennungskultur in NRW weiter ausgebaut und gefestigt werden. Hierfür ist ein umfassendes Programm zur Unterstützung der Kommunen bei der Integration der Flüchtlinge und Asylsuchenden geplant.
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Heiko Müller aus Dortmund-City | 23.09.2015 | 17:13  
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