Stiftungsrats der NRW-Wohlfahrtspflege: Treffen in Wesel nach Millionen-Förderung fürs SPZ

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Das Marien-Hospital war kürzlich Gastgeber für eine Sitzung des Stiftungsrats der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Das Gremium traf sich zu einer turnusgemäßen Sitzung im Gebäude von SPZ und Frühförderung an der Breslauer Straße. Die Stiftung hatte für den im Oktober 2013 eröffneten Neubau seinerzeit 2,6 Millionen Euro bewilligt – die höchste je ausgezahlte Summe.

„Im Marien-Hospital arbeiten mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum und der Interdisziplinären Frühförderung eine stationäre und eine ambulante Einrichtung zusammen. Das gibt es sehr selten, und deshalb haben wir uns diesmal in Wesel getroffen“, erklärte Norbert Killewald, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung.

5000 Patienten im Jahr

Das SPZ ist eine ambulante Einrichtung für Kinder von null bis 18 Jahren mit Entwicklungsstörungen und chronischen Erkrankungen. Fachleute aus Medizin, Psychologie und Pädagogik untersuchen die jungen Patienten und stellen dann einen Plan für deren Behandlung auf, die ortsnah erfolgt.

Zu den Partnern des SPZ gehören Schulen, Kindertagesstätten und weitere Einrichtungen. Kurz gesagt: Im SPZ geht es um die psychosoziale Entwicklung des Kindes. Die Spezialambulanz betreut pro Jahr etwa 5000 Patienten aus den Kreisen Wesel und Kleve sowie angrenzenden Regionen. Sie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art in Nordrhein-Westfalen.

Die Frühförderstelle leistet als rehabilitative Einrichtung Hilfestellung und gezielte Förderung für Kinder und deren Familien. Hier werden Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt betreut, deren Entwicklung verzögert ist, die behindert oder von Behinderung bedroht sind. Um sie kümmern sich Mediziner und Therapeuten. Das Leistungsspektrum umfasst heilpädagogische und medizinisch-therapeutische Maßnahmen sowie ein offenes Beratungsangebot für Eltern.
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