Brustkrebszentrum des Marien-Hospitals erfüllt höchste Standards für eine patientenzentrierte Versorgung

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Auf dem Bild von links: Pfarrer Stefan Sühling (Vorsitzender Aufsichtsrat), Dr. Dieter Morlock (künftiger Geschäftsführer), Andreas Bomheuer (Qualitätsmanagement), Chefärztin Dr. Daniela Rezek, Dr. Johannes Hütte (amtierender GF). (Foto: Lisa Quick)

Mehr geht nicht: „Wir haben nun den Beleg für die höchste Expertise, die in Deutschland möglich ist“, freut sich Dr. med. Daniela Rezek, Chefärztin des Brustkrebszentrums am Marien-Hospital. Onkozert ist der Name des Zertifikats, das der Abteilung diesen Standard bescheinigt.

Dieses Qualitätssiegel vergeben die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Deutsche Gesellschaft für Senologie (Brustheilkunde) an Zentren, in denen an Brustkrebs erkrankte Frauen behandelt werden. Im Marien-Hospitals sind es pro Jahr über 240 Patientinnen, die neu hinzukommen und damit deutlich mehr als die 150, die Onkozert fordert.

Um das Zertifikat zu erlangen, mussten das Team der Senologie und das Qualitätsmanagement der Klinik hohe fachliche Auflagen erfüllen. Auch die Kooperationspartner des Brustkrebszentrums (Radiologische Praxis am Marien-Hospital / vertreten durch Claus Kölzer, Pathologie Wesel / Dr. Angelika Neuber und Strahlentherapie Wesel / Maher Qweider) wurden von den Auditoren begangen und haben sich erfolgreich einer sehr strengen inhaltlichen Überprüfung ihrer Arbeit an den Patientinnen unterzogen.

Die Zertifizierung nach Onkozert verfolgt ein zentrales Ziel: das Patientenwohl. Dies nennt die DKG den „roten Faden“ des eigenen Denkens und Handelns. Sie schreibt: „Auf Basis des derzeit besten medizinischen Wissens erstellen wir im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie evidenzbasierte Behandlungsleitlinien sowie allgemein verständliche Patientenleitlinien.“

Für Onkozert erfüllte das Brustkrebszentrum des Marien-Hospitals u.a. folgende Kriterien wie gefordert oder besser:

- mindestens 50 Operationen pro Operateur im Jahr
- Ausbildung und Zusatz-Ausbildung der Operateure; Chefärztin Dr. Daniela Rezek ist Master of Senology, Oberärztin Irina Lindner-Epp ist Brustoperateurin
- Anzahl der Operationen pro Jahr
- Beschäftigung von speziell ausgebildeten Krankenschwestern (z. B. Onkologische Fachschwestern, die eigene Pflegevisiten durchführen und Beratungen übernehmen)
- Beratung der Angehörigen durch Pflegekräfte
- Nachweis eines eigenen onkologischen Pflegekonzepts
- Unterstützungsangebote im Haus: Psychoonkologische Betreuung, Sozialdienst, außerdem Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Die Zertifizierung nach Onkozert war freiwillig. Ein Jahr haben sich die Verantwortlichen im Marien-Hospital darauf vorbereitet. Sie sind stolz auf den Erfolg, zumal nur wenige Krankenhäuser in der Region diese Hürde genommen haben. „Am Niederrhein gibt es kein weiteres Brustkrebszentrum mit dem Onkozert-Siegel, und im Umkreis von etwa 50 Kilometern sind es nur vier: in Bottrop, Essen, Herne und Düsseldorf“, weiß Chefärztin Dr. Daniela Rezek. Ihre Abteilung hat nun den Nachweis erbracht, „dass wir die Inhalte beherrschen und auf die Patientinnen zentriert anwenden“. Ganz so, wie es die Deutsche Krebsgesellschaft formuliert: „Im Sinne der Patienten zertifizieren wir Kliniken und Einrichtungen der onkologischen Behandlung.“ Schon im kommenden Jahr werden DKG und Gesellschaft für Senologie überprüfen, ob das Brustkrebszentrum des Marien-Hospitals den strengen
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