Krankenhaus "zum Anfassen": Große Infobörse des Marien-Hospitals am Mittwoch, 11. Mai

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Informieren, schauen, ausprobieren: Hautnah und „zum Anfassen“ erleben Schülerinnen und Schüler bei der Infobörse des Marien-Hospitals die Vielfalt der Berufe rund ums Krankenhaus. Die etablierte Veranstaltung findet am Mittwoch, 11. Mai, zum neunten Mal statt. Wie in den Vorjahren werden etwa 900 Jugendliche der Klassen 9 bis 12 aus Schulen in Wesel, Voerde, Hünxe, Rees, Xanten, Alpen und Schermbeck erwartet.

Ausrichter sind wie seit der Premiere 1998 das Marien-Hospital und der Rotary Club Wesel-Dinslaken, diesmal vertreten durch Dr. Hartmut Weddige, verantwortlich für den Berufsdienst der Vereinigung. Aufseiten des Krankenhauses übernahmen Mechtild Lacher-Lehmann, Leiterin des Gesundheitszentrums pro homine, und Dr. Wolf-Dieter Otte, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie und ebenfalls Rotarier, die Koordination des Programms.

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marien-Hospitals und weiterer Berufsgruppen im Umfeld des Krankenhauses engagieren sich, um jungen Leuten mit der Infobörse professionelle Orientierungshilfe bei der Berufswahl zu geben. Dabei verfügt das Marien-Hospital als großer Arbeitgeber über hohe Kompetenz. Aktuell werden dort etwa 90 junge Leute ausgebildet. In der pro homine, zu der das Krankenhaus gehört, sind es 260.

Aktionen und Präsentationen

Die Bandbreite der 16 Berufsgruppen ist groß und vielfältig und wird bei der Infobörse nicht nur in der Theorie, sondern auch durch Aktionen, Präsentationen und Führungen sehr praxisnah dargestellt. So ergänzen etwa Ärzte ihre Informationen zum Medizinstudium durch die Möglichkeit, das endoskopische Operieren am Modell auszuprobieren und Einblicke in die Ultraschall-Diagnostik zu bekommen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Infobörse sind die Pflegeberufe in Krankenhaus und Senioreneinrichtungen. Das breite Spektrum umfasst z. B. Altenpfleger sowie Gesundheits- und (Kinder-)krankenpfleger ebenso wie Gerontologische Fachkraft und Heimleiter. Auch Hygiene, Arbeits- und Umweltschutz gehören ins Kapitel „Pflegeberufe“. Ganz praktisch geht es am 11. Mai im Workshop „Gipsen und Verbände“ zu.

Auch Bestatter, Polizei und Feuerwehr sind dabei

Darüber hinaus gibt es weitere Aktionen: Hebammen informieren über die Vielfalt ihrer Tätigkeit und demonstrieren Entbindungsmöglichkeiten am Modell, klinische Psychologen stellen Testverfahren und -materialien vor, Köche und Diätassistenten leiten Führungen durch die Großküche des Marien-Hospitals und laden zum Verkosten ein. Medizinisch-Technische Berufe, Therapeutische Berufe, der Beruf des Sozialarbeiters / Sozialpädagogen, des Pastors / der Pastorin, Berufe aus Handwerk und Technik (Elektriker, Medizintechniker) sowie der Verwaltung (Kaufleute im Gesundheitswesen) komplettieren das Angebot der Infobörse. Wie üblich sind Kooperationspartner dabei, die weitere Berufsfelder abdecken: Bestatter, Orthopädietechniker / Orthopädieschuhtechniker, Polizei und Feuerwehr. Das Deutsche Rote Kreuz informiert über das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst. Die Rotarier sind am 11. Mai mit etwa
15 Personen dabei, die organisatorische Aufgaben übernehmen werden.

Qualifizierte Kräfte gefragt

Die Infobörse funktioniert auch als eine Art „Marktplatz“ mit vielfältigen Möglichkeiten für die Schüler, im direkten Gespräch Kontakte zu Mitarbeitern zu knüpfen. Dies kann durchaus der erste Schritt zu einem Praktikum im Krankenhaus sein. Umgekehrt hofft auch das Marien-Hospital, mit der Infobörse den einen oder anderen Besucher für eine Bewerbung zu begeistern. Denn auch im Gesundheitswesen, dem größten Arbeitgeber in Deutschland mit weiter steigender Tendenz, sind wie in anderen Branchen qualifizierte Kräfte gefragt.
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